Link verschicken   Druckansicht öffnen
 

Aktuelle Informationen zu Covid19

INFORMATIONEN AB DEM 11. März

ELTERNBRIEF VOM BAYERISCHEN STAATSMINISTERIUM   -----)  LINK

 

Coronavirus(SARS-CoV-2)

 

Informationen für die Eltern

Umgang mit Kindern mit (leichten) Krankheitssymptomen

Notwendigkeit eines Corona-Tests

 

 

Seit dem 22. Februar 2021 können die Kindertageseinrichtungen und Kindertagespflege-stellen in Regionen mit einer 7-Tage-Inzidenz unter 100 wieder öffnen. Vom 15. März 2021 an können sie in Regionen mit einer 7-Tage-Inzidenz unter 50 auch wieder in den Regelbetrieb wechseln. Das bedeutet: Die Einrichtungen können auch zu einem offenen Konzept zurückkehren. Diese Öffnungen setzen wie schon bislang die Beachtung von strengen Hygieneauflagen voraus, um auch während der Pandemie einen sicheren Betrieb zu ermöglichen. Das schützt Beschäftigte und betreute Kinder gleichermaßen. In den vergangenen Wochen hat sich auch in Deutschland die britische Virusmutation B. 1.1.7 ausgebreitet. Diese Mutation gilt als ansteckender. Gleichzeitig ist die Zahl der Infekte, an denen Kinder in dieser Jahreszeit normalerweise erkrankt sind, stark zurückgegangen. Deshalb ist es nach Einschätzung der Medizinerinnen und Mediziner, die die Staatsregierung in diesem Punkt beraten, notwendig, die Regelung zu Corona-Testungen anzupassen.So wird künftig bei erkrankten oder wiedergenesenen Kindern und Beschäftigten ein negatives Testergebnis auf SARS-CoV-2 (PCR-oder POC-Antigen-Schnelltest) verlangt. Dafür sind nach Auskunft der Ärzteschaftgenügend Testkapazitäten in den Praxen vorhanden. Ab dem 15. März 2021gilt daher: Kinder mit Symptomen einer akuten, übertragbaren Krankheit brauchen ein negatives Testergebnis, bevor sie die Kindertageseinrichtungen wieder besuchen dürfen.Das ist mit dem Bayerischen Staatsministerium für Gesundheit und Pflege sowie mit dem Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit abgestimmt.

 

- Kinder und Beschäftigte mit Schnupfen oder Husten allergischer Ursache, verstopfter Nasenatmung (ohne Fieber), gelegentlichem Husten, Halskratzen oder Räuspern können die Kinderbetreuungseinrichtung weiterhin ohne Test besuchen. Wir möchten Sie bitten, den Einrichtungsleitungen bei allergischen Erkrankungen auf Verlangen ein entsprechendes Attest vorzulegen.

 

- Bei leichten, neu aufgetretenen, nicht fortschreitenden Erkältungs- bzw. respiratorischen Symptomen (wie Schnupfen und Husten, aber ohne Fieber) dürfen die Kinder die Kinderbetreuungseinrichtungen nur besuchen, wenn ein negatives Testergebnis auf SARS-CoV-2 (PCR-oder POC-Antigen-Schnelltest) vorgelegt wird.

 

- Kranke Kinder in reduziertem Allgemeinzustand mit Fieber, Husten, Kurzatmigkeit, Luftnot, Verlust des Geschmacks- und Geruchssinns, Hals- oder Ohrenschmerzen, Schnupfen, Gliederschmerzen, starken Bauchschmerzen, Erbrechen oder Durchfall dürfen die Kinderbetreuungseinrichtungen nicht besuchen. Die Betreuung in der Einrichtung ist erst wieder möglich, wenn das Kind in gutem Allgemeinzustand ist (bis auf leichte Erkältungs- bzw. respiratorische Symptome). Zudem ist die Vorlage eines negativen Testergebnisses auf SARS-CoV-2 (PCR-oder POC-Antigen-Schnelltest) erforderlich.

- Der Test kann auch während der Erkrankungsphase erfolgen. Es ist nicht erforderlich, abzuwarten, bis die Krankheitssymptome abgeklungen sind.Auch eine erneute Testung nach Genesung ist nicht notwendig. Bereits mit dem Test zu Beginn der Erkrankung kann eine SARS-CoV-2-Infektion hinreichend sicher ausgeschlossen werden. Die Vorlage eines selbst durchgeführten Schnelltests (Laientest) genügt für den Nachweis hingegen nicht. Verschlechtert sich der Allgemeinzustand des Kindes während des Besuchs, bitten wir Sie, Ihr Kind möglichst rasch von der Kindertageseinrichtung abzuholen. Sie können Ihr Kind wieder in die Kindertageseinrichtung bringen, wenn die Symptome abgeklungen sind insbesondere Fieberfreiheit besteht und ein negatives Testergebnis auf SARS-CoV-2 (PCR-oder POC-Antigen-Schnelltest) vorgelegt wird. Wir möchten Sie nochmal darauf hinweisen, dass der Bund bereits im Januar 2021 beschlossen hat, die Kinderkrankentage pro Elternteil und Kind von zehn auf 20 Tage zu verdoppeln (für Alleinerziehende auf 40 Tage). Anträge auf das Kinderkrankengeld könnendie Eltern bei der zuständigen gesetzlichen Krankenkasse stellen.

 

Häufig gestellte Fragen und Antworten zu den Kinderkrankentagen und zum Kinderkrankengeld finden Sie auf der Homepage des Bundesfamilienministeriums. Außerdem möchten wir Sie auf die Möglichkeit des Entschädigungsanspruches nach § 56 Abs. 1a IfSG hinweisen. Nähere Informationen dazu finden Sie hier.

 

Uns ist bewusst, dass Sie als Eltern in den letzten Monaten besonders gefordert und be-lastet waren. Die Regelungen, die ab dem 15. März 2021 gelten, sind allerdings dringend notwendig. Sie schützen die Beschäftigten in der Kindertagesbetreuung, Ihre Kinderund auch Sie als Familien.

Die Bekämpfung der Pandemie kann nur gemeinsam gelingen.

Herzlichen Dank für Ihre Mitwirkung!

 

Mit freundlichen Grüßen

 

Ihr Referat V3 Kindertagesbetreuung

 

 

 

 

 

 

 

 

INFORMATIONEN AB DEM 11.02.2021

1. Die 11. Bayerische Infektionsschutzmaßnahmenverordnung wird bis zum Ablauf des 7. März 2021 verlängert.

 

Darüber hinaus beschließt der Ministerrat folgende weitere Maßnahmen:

 

Für Kinderbetreuungseinrichtungen:
Kindertageseinrichtungen werden ab 22. Februar 2021 geöffnet.

 

In Landkreisen und kreisfreien Städten mit einer 7-Tages-Inzidenz von über 100 bleiben sie geschlossen.


Die Betreuung erfolgt dabei in festen Gruppen (eingeschränkter Regelbetrieb). Es gelten klare Schutz- und Hygienevorgaben entsprechend dem Rahmenhygieneplan sowie ein ergänzendes Test- und Maskenkonzept.
Eltern, die ihre Kinder weiterhin zuhause betreuen, erhalten im Februar 2021 einen Beitragsersatz, wenn die Notbetreuung höchstens 5 Tage beansprucht wurde.

 

 

Kindertageseinrichtungen bleiben grundsätzlich weiterhin geschlossen.

 

 

Die Aufrechterhaltung eines Notbetriebs ist zulässig für

  • Kinder, deren Eltern die Betreuung nicht auf andere Weise sicherstellen können, insbesondere, wenn sie ihrer Erwerbstätigkeit nachgehen müssen,
  • Kinder, deren Betreuung zur Sicherstellung des Kindeswohls von den zuständigen Jugendämtern angeordnet worden ist,
  • Kinder, deren Eltern Anspruch auf Hilfen zur Erziehung nach den §§ 27 ff. SGB VIII haben,
  • Kinder mit Behinderung und Kinder, die von wesentlicher Behinderung bedroht sind.

 

Wir möchten nochmals eindrücklich an die Eltern appellieren, die Notbetreuung nur dann in Anspruch zu nehmen, wenn eine Kinderbetreuung im häuslichen Umfeld nicht sichergestellt werden kann.

 

LINKS:

Corona- Katastrophenschutz Bayern

 

Bayerisches Staatsministerium

 

 

 

INFORMATIONEN AB DEM 19.01.2021

Verlängerung des derzeit geltenden Lockdown bis zum 14. Februar 2021

 

Die Ministerpräsidentinnen und Ministerpräsidenten haben gemeinsam mit der Bundeskanzlerin am 19. Januar 2021 beschlossen, den derzeit geltenden Lockdown bis zum 14. Februar 2021 zu verlängern. Die Bayerische Staatsregierung hat daher heute vorbehaltlich der Zustimmung des Bayerischen Landtags beschlossen, dass in Bayern die in der Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung getroffenen Regelungen für den Bereich der Kindertageseinrichtungen und der Kindertagespflegestellen bis 14. Februar 2021 fortbestehen. Sollten sich durch die Beteiligung des Landtags noch Änderungen ergeben, werden wir Sie hierüber gesondert informieren. Die seit dem 16. Dezember 2020 geltenden Regelungen zur Notbetreuung finden weiter Anwendung.

 

 

INFORMATIONEN AB DEM 11.01.2021

 

Die Regelungen, die bereits seit dem 16. Dezember 2020 in den Kindertageseinrichtungen und Kindertagespflegestellen gelten, finden auch nach dem 10. Januar 2021 weiterhin bis 31. Januar 2021 unverändert Anwendung.

Das bedeutet konkret:


Der Betrieb von Kindertageseinrichtungen, Kindertagespflegestellen, organisierten
Spielgruppen sowie Maßnahmen zur Ferientagesbetreuung bleibt grundsätzlich weiterhin
untersagt.

 

Die Aufrechterhaltung eines Notbetriebs ist in den Kindertageseinrichtungen,
Kindertagespflegestellen, in der Ferientagesbetreuung sowie in organisierten Spielgruppen für Kinder für folgende Personengruppen zulässig:

 

  • Kinder, deren Eltern die Betreuung nicht auf andere Weise sicherstellen können, insbesondere, wenn sie ihrer Erwerbstätigkeit nachgehen müssen,

 

  • Kinder, deren Betreuung zur Sicherstellung des Kindeswohls von den zuständigen
    Jugendämtern angeordnet worden ist,

 

  • Kinder, deren Eltern Anspruch auf Hilfen zur Erziehung nach den §§ 27 ff. SGB VIII haben,

 

  • Kinder mit Behinderung und Kinder, die von wesentlicher Behinderung bedroht sind.

 


Wir möchten nochmals eindrücklich an die Eltern appellieren, die Notbetreuung nur dann in Anspruch zu nehmen, wenn eine Kinderbetreuung im häuslichen Umfeld nicht sichergestellt werden kann.

 

 

 

 

 

INFORMATIONEN AB DEM 07.12.2020 vom Gesundheitsamt

 

 

Sehr geehrte Damen und Herren vom Schulamt und Jugendamt,

 

ab Montag, den 7.12.2020, bieten die Testzentren des Landkreises Tirschenreuth in Waldsassen und Tirschenreuth von 8:15 bis 8:45 Uhr Antigenschnelltests für leicht symptomatische, ErzieherInnen und betreute Kinder in KiTas sowie LehrerInnen und SchülerInnen der Grundschulen an.

Sollte sich diese Personengruppe unsicher sein, ob sie an einem Tag die Einrichtung besuchen kann, empfehlen wir einen Schnelltest, um eine hohe Infektiosität ausschließen zu können.

 

-    Das gilt nur für leichte Symptome, die das Allgemeinbefinden nicht signifikant beeinträchtigen (Schnupfen, gelegentlicher Husten, kein Fieber).

 

-    Abgeschlagenheit, Erschöpfung und auch leichtes Fieber sind keine leichten Symptome und bedürfen der Abklärung durch einen Arzt, der weitere Maßnahmen empfiehlt.

 

-    Der Schnelltest erfolgt als Nasenabstrich. Die Testzentren bieten diesen auch für Kinder an, es ist aber nicht klar, ob sich jedes Kind dieser Prozedur unterziehen will. Eine andere Art des Schnelltestes haben wir leider nicht im Angebot.

     Bei erfolgreicher negativer Testung kann das Kind unverzüglich zurück in die Einrichtung

-    Ein positiver Schnelltest gilt als positiver Covid-Fall und wird so lange als solcher behandelt, wie die sofort im Anschluss durchgeführte pcr-Testung kein negatives Ergebnis hat. Sollte auch diese Testung positiv sein, folgt eine mindestens 10-tägige Quarantäne.

 

-    Die zu testenden Personen werden vor Ort aufgeklärt und erhalten einen Befund. Diesen können Sie dann in der Einrichtung vorzeigen.

 

Wir bitten Sie, diese Information an die Schulen und Kindertagesstätten weiterzugeben, damit diese ihre MitarbeiterInnen, SchülererInnen und Eltern der betreuten Kinder informieren können.

 

Vielen Dank für Ihre Unterstützung.

Mit freundlichen Grüßen

 

Dr. med. Stefan Geyer

 

 

 

 

 

 

 

 

INFORMATIONEN AB DEM 02.12.2020

 

Umgang mit Krankheits- und Erkältungssymptomen bei Kindern in Kinderta-geseinrichtungen, HPTs und KindertagespflegestellenInformationen für Eltern und Erziehungsberechtigte

 

Wann muss mein Kind auf jeden Fall zuhause bleiben?

 

Kranken Kindern mit akuten Symptomen einer übertragbaren Krankheit wie:

Fieber

Husten

Kurzatmigkeit bzw. Luftnot

Verlust des Geschmacks- und Geruchssinns

Hals- oder Ohrenschmerzen

(fiebriger) Schnupfen

Gliederschmerzen

starke Bauchschmerzen

Erbrechen und/oder Durchfall

 

ist der Besuch der Kita, HPT oder Kindertagespflegestelle nicht erlaubt.

 

Ein Besuch der Kita/HPT/Kindertagespflegestelle ist erst wieder möglich, wenn

 

das Kind bei gutem Allgemeinzustand mindestens 48 Stunden symptomfrei (bis auf leichten Schnupfen und gelegentlichen Husten) ist und

das Kind 48 Stunden fieberfrei war.

 

Darf mein Kind mit leichten, neu aufgetretenen und nicht fortschreitenden Erkäl-tungssymptomen (Schnupfen ohne Fieber, gelegentlicher Husten) in die Kita/HPT/Kindertagespflegestelle gehen?

 

Vorab ist zu sagen: Eine Besuchspflicht der Betreuungseinrichtung gibt es nicht.

 

Kindern in Kinderkrippe/Kindergarten bis zum Schulalter ist der Besuch der Betreuungseinrichtung mit leichten, neu auftretenden nicht fortschreitenden Krankheitssymptomen (wie Schnupfen ohne Fieber, gelegentlicher Husten ohne Fieber) erlaubt

 

 

 

INFORMATIONEN AB DEM 01.12.2020

 

Rahmenhygieneplan gilt auch über den 30. November 2020 hinaus

 

Pflicht zur Vorlage eines Attestes entfällt für Kinder

 

Bund und Länder haben in der vergangenen Woche erneut eine klare Entscheidung zugunsten der Bildung bei Einschränkungen in anderen Bereichen wie Gastronomie, Kultur und Freizeiteinrichtungen getroffen: Die Kindertageseinrichtungen sollen weiterhin geöffnet bleiben.

Der Rahmenhygieneplan entfaltet daher auch über den 30. November 2020 hinaus Wirkung und dient den Kitas weiterhin als Orientierungsrahmen.

Die Erfüllung der Attestpflicht bei Kindern nach durchstandener Erkrankung mit schwererer Symptomatik hat sich in der Praxis mitunter als schwierig erwiesen. Uns haben hierzu immer wieder Rückmeldungen erreicht, dass entsprechende Atteste von den Eltern nicht oder nicht zeitnah zu bekommen waren. Wir haben diese wertvollen Rückmeldungen aus der Praxis zum Anlass genommen, die Frage einer Attestpflicht unter Berücksichtigung des aktuellen Infektionsgeschehens erneut zwischen den betroffenen Staatsministerien, dem Bayerischen Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) und Vertreter/innen der Kinderärzte zu diskutieren. Ziel dabei war es, eine praktikable Regelung zu erreichen, die gleichzeitig dem Schutzbedürfnis der Beschäftigten und der anderen Kinder gerecht wird.

Im Ergebnis wird der Rahmenhygieneplan unter Punkt 1.1.1 an die tatsächlichen Gegebenheiten angepasst:

Zukünftig müssen Kinder auch nach einer Erkrankung mit schwererer Symptomatik kein Attest oder einen negativen Corona-Test mehr vorlegen. Zum Ausgleich wird der Zeitraum, nach dem es den Kindern möglich ist, die Kitas wieder zu besuchen, auf 48 Stunden verlängert. Diese Regelung wurde im Einvernehmen aller Beteiligten und unter Beachtung der Einschätzungen aus Medizin und der Ärzteschaft erarbeitet.

Das bedeutet: Die Wiederzulassung zur Kindertageseinrichtung/Kindertagespflegestelle ist erst wieder möglich, sofern das Kind bei gutem Allgemeinzustand mindestens 48 Stunden symptomfrei (bis auf leichten Schnupfen und gelegentlichen Husten) ist. Auf Verlangen der Einrichtungsleitung müssen die Eltern/Personensorgeberechtigten eine schriftliche Bestätigung über die Symptomfreiheit von mindestens 48 Stunden vorlegen. Die Entscheidung, ob eine solche Erklärung verlangt wird, trifft die Einrichtungsleitung. Den Vordruck für eine entsprechende Erklärung finden Sie in der Anlage. Die Regelung tritt mit Wirkung zum 2. Dezember 2020 in Kraft, kann aber bereits ab dem 1. Dezember 2020 angewendet werden – nach Veröffentlichung der Änderungen im Allgemeinen Ministerialblatt finden Sie die neue Fassung des Rahmenhygieneplans auf unserer Homepage.

 

Hier können Sie sich das Formular "Schriftliche Bestätigung über die Symptomfreiheit von mindestens 48 Std" downloaden.

 

 

INFORMATIONEN AB DEM 12.11.2020

 

 

Sehr geehrte Eltern und Erziehungsberechtigte,

uns erreichte vom Bayerischen Staatsministerium für Familie, Arbeit und Soziales eine Aktualisierung des Rahmenhygieneplans.
Dies ist der aktuelle Stand geltend ab 12.11 2020.
Wir haben Ihnen das Wichtigste zur Kindertagesbetreuung im Auszug zusammengestellt.
Die komplette Ausfertigung finden Sie unter folgendem Link:

Bayerisches Staatsministerium


 

 

1.1 Der Drei-Stufen-Plan wird ausgesetzt
Erklärtes Ziel der Staatsregierung ist es, dass trotz der aktuellen pandemischen Lage die Kindertageseinrichtungen grundsätzlich offen bleiben. Im Grunde gilt daher: In allen Kindertageseinrichtungen findet der Regelbetrieb unter Beachtung des zwischen dem Bayerischen Staatsministerium für Familie, Arbeit und Soziales (StMAS) und dem Bayerischen Staatsministerium für Gesundheit und Pflege (StMGP) abgestimmten aktuellen Rahmenhygieneplans zur Umsetzung des Schutz- und Hygienekonzepts für die Kindertagesbetreuung und Heilpädagogischen Tagesstätten unter Berücksichtigung der jeweils aktuellen Rechtslage statt. Der Drei-Stufen-Plan, der sich grundsätzlich an der Sieben-Tage-Inzidenz des Bayerischen Landesamts für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL)in einem Landkreis bzw. einer kreisfreien Stadt orientiert hat, wird bis mindestens 30. November 2020 ausgesetzt. Einschränkungen in der Kindertagesbetreuung allein aufgrund eines bestimmten eingetretenen Inzidenzwerts erfolgen nicht. Maßnahmen in Kindertageseinrichtungen werden nur angeordnet, wenn ein Infektionsgeschehen vorliegt.

 

1.1.1 Umgang mit Kindern mit Erkältungssymptomen in Kinderbetreuungseinrichtungen
Kinder dürfen nicht in der Kindertageseinrichtung betreut werden, wenn eine SARS-CoV-2-Infektionmitoder ohne Symptomatik (beim Kind) vorliegt oder sich das Kind in Quarantäne befindet.
Beim täglichen Empfang der Kinder empfiehlt es sich kurz nachzufragen, ob Kind und Eltern gesund sind oder bekannter Kontakt zu SARS-CoV-2 infizierten Personen bestand.
Außerdem sollte beim Betreten der Einrichtung eine kurze Beurteilung des Allgemeinzustands der Kinder durch äußere Inaugenscheinnahme erfolgen. Kranke Kinder in reduziertem Allgemeinzustand mit Fieber, starkem Husten, Hals- oder Ohrenschmerzen, Bauchschmerzen, Erbrechen oder Durchfall haben keinen Zugang zur Kindertagesbetreuung.
Einrichtungen sind berechtigt, in diesem Sinne erkrankte Kinder von ihren Sorgeberechtigten abholen zu lassen und einen Arztbesuch anzuregen.
Kindern in Kinderkrippe/Kindergarten ist bei leichten, neu aufgetretenen, nicht fortschreitenden Symptomen (wie Schnupfen ohne Fieber und gelegentlicher Husten ohne Fieber) ein Besuch der Kindertagesbetreuung ohne negatives SARS-CoV-2-Testergebnis (PCR- oder Antigen-Test, nachstehend: AG-Test) oder ärztliches Attest weiterhin möglich.
Kranke Kinder in Kinderkrippe/Kindergarten mit reduziertem Allgemeinzustand mit Fieber, Husten, Hals- oder Ohrenschmerzen, starken Bauchschmerzen, Erbrechen oder Durchfall dürfen nicht in die Kindertagesbetreuung.
Die Wiederzulassung zur Kindertagesbetreuung nach einer Erkrankung ist in Kinderkrippe/Kindergarten erst wieder möglich, sofern das Kind bei gutem Allgemeinzustand mindestens 24 Stunden symptomfrei (bis auf leichten Schnupfen und gelegentlichen Husten) ist. Der fieberfreie Zeitraum soll 24 Stunden betragen. Für eine Wiederzulassung zur Kindertagesbetreuung ist zusätzlich zu der Symptomfreiheit von 24 Stunden die Vorlage eines negativen Testergebnisses auf SARS-CoV-2 (PCR- oder AG-Test) oder eines ärztlichen Attests erforderlich.
Die Entscheidung über die Durchführung eines Tests wird nach ärztlichem Ermessen unter Einbeziehung der Testressourcen und der Testlaufzeitzeit getroffen.

 

1.1.3 Umgang mit Personen mit einem höheren Risiko für einen schweren COVID-19-Krankheitsverlauf
Bei Kindern, die nach den Informationen des RKI zu Personengruppen gehören, die nach bisherigen Erkenntnissen ein höheres Risiko für einen schweren Krankheitsverlauf haben, klären die Eltern mit dem Kinderarzt geeignete Schutzmaßnahmen und mit dem Träger deren Umsetzung in der Kindertagesbetreuung.

 

 

 

Mit möchten noch einmal daran erinnern, dass unser internes Hygienekonzept unbedingt eingehalten werden muss.
Derzeit ist es noch möglich, dass Sie Ihre Kinder ins Haus bringen dürfen.
Daher bitten wir Sie weiterhin folgendes genau zu beachten und einzuhalten:

 

-    Betreten der Einrichtung nur mit Mund-Nasen-Bedeckung
-    Die Bring- und Abholsituation soll nur mit einem Abholberechtigten erfolgen
-    Nach dem Betreten Hände waschen oder desinfizieren
-    Kinder nur bis zur Gruppentüre begleiten
-    Eine Information über den Gesundheitszustand der Familie/Kindes und eventuellen Kontakt zu

     Coronaerkrankten an die Pädagogen weitergeben
-    Das Kinderhaus zügig wieder verlassen und auf kurzweiligen Aufenthalt achten

Sollten Sie Fragen haben, stehen wir gerne zur Verfügung.
Schauen Sie auch immer im Eingangsbereich nach neuen Corona-Informationen.


Bleiben Sie gesund!
Ihr Kinderhausteam

 

 

 

___________________________________________________________________________

___________________________________________________________________________

 

 

 

INFORMATIONEN AB DEM 30.10.2020

 

Sehr geehrte Eltern und Erziehungsberechtigte,

im Anschluss finden Sie den Auszug aus den aktuellen Vorgaben des Gesundheitsamtes.

Bei Änderungen informieren wir Sie gerne persönlich, stehen bei Fragen zur Verfügung. Außerdem sind die neuesten Maßnahmen immer hier auf der Homepage ersichtlich.

 

Ihr Kinderhausteam

 

 

 

Sehr geehrte Leitungen der Kindertageseinrichtungen und der heilpädagogischen Tagesstätten,


bezüglich der am Montag, den 26.10.2020  an Sie weitergeleiteten Aktualisierung der Corona-Regeln in Kindertagesstätten möchten wir Ihnen folgendes mitteilen:
Wir sind aufgrund der in den letzten Tagen verstärkt an uns herangetragenen Anfragen bezüglich der Umsetzbarkeit der Anpassung der Maßnahmen bei Stufe 3  des Rahmen-Hygieneplans aktuell am Überarbeiten der am Montag erfolgten Anordnung einer notwendigen PCR-Testung auf SARS-CoV-2 schon bei leichten Krankheitssymptomen. Bis zur Mitteilung der künftigen, angepassten Vorgehensweise ist entsprechend den Vorgaben, welche vor dem 26.10.2020 gültig waren, zu verfahren. Eine PCR-Testung ist somit nur bei schweren Krankheitssymptomen nötig.


Wir hoffen, dass wir dadurch die aktuell stark diskutierte Problematik im Sinne aller lösen können und Ihnen und den Eltern ein praktikables Vorgehen an die Hand geben können.

Ich danke für Ihr Verständnis.

 

 

Mit freundlichen Grüßen


Doris Wagner-Zeeh,

Fachkraft d. Sozialmedizin

 

_________________________________________________________________________

_________________________________________________________________________

 

INFORMATIONEN AB DEM 01.09.2020

 


Leitfaden zum Umgang mit Kindern mit Erkältungssymptomen

 

Liebe Eltern und Erziehungsberechtigte,


obwohl wir zum Glück ab dem 1. September 2020 mit einigen Lockerungen der Corona- Regeln arbeiten dürfen, ist es dennoch wichtig, dass die Infektionslage nicht steigt und unser Regelbetrieb weiterhin gewährleistet ist. Das Bayerische Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit sowie das Bayerische Staatsministerium für Familie, Arbeit und Soziales hat daher einige Informationen für Sie ausgearbeitet.

Gerade im Moment ist es wichtig, dass wir alle fest zusammenhalten und uns an die neuen Regelungen halten.

Bitte klären Sie daher während der Bringsituation mit den Erziehern ab, ob jemand aus der engen Familie oder Ihr Kind krank ist oder ob es Kontakt zu einer Person mit SARS-CoV-2 hatte.

Bringen Sie das Formular: „Bestätigung über den Erhalt der Elterninformation“

bitte unterschrieben wieder mit.

Wir bedanken uns im Voraus für Ihr Verständnis für diese etwas turbulente Zeit, bleiben Sie alle gesund und munter, denn wir haben in diesem Kindergartenjahr wieder viele tolle Aktionen geplant und hoffen, diese auch durchführen zu können.


Ihr Kinderhaus- Team

 

 


Vom Bayerische Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit:

 

Informationsblatt für Eltern und Sorgeberechtigte


Liebe Eltern, liebe Sorgeberechtigte,

mit diesem Informationsblatt erhalten Sie Hinweise und Umsetzungsempfehlungen aus dem Leitfaden zum Umgang mit Kindern mit Erkältungssymptomen. Die Maßnahmen wurden gemeinsam vom Bayerischen

Landesamt für Lebensmittelsicherheit und Gesundheit sowie Kinder- und Jugendärzten und Allgemeinmedizinern im Benehmen mit dem Bayerischen Staatsministerium für Gesundheit und Pflege und dem Bayerischen Staatsministerium für Familie, Arbeit und Soziales erstellt.

Ziel ist es, den Regelbetrieb von Kindertageseinrichtungen zu ermöglichen und mit vorsorgenden Maßnahmen Ausbrüche von SARS-CoV-2 zu verhindern. Dazu ist es notwendig, Atemwegsinfektionen durch übliche virale Erreger von denen hervorgerufen durch SARS-CoV-2 zu unterscheiden.

Der beste Schutz ist ein niedriges Infektionsgeschehen in der Region.

Hierzu kann jeder einzelne der Gesellschaft einen großen Beitrag zu leisten. Auch Sie als Eltern bzw.

Sorgeberechtigte. Wir alle tragen gemeinsam die Verantwortung, dass Kinder ihre Einrichtungen ohne

einschneidende Unterbrechungen zum Wohle der Kinder- und Familiengesundheit besuchen können.


A) Was sind die Aufgaben von Ihnen als Eltern bzw. Erziehungsberechtigte?

• Tragen Sie zu einem niedrigen Infektionsgeschehen in der Region bei, indem Sie die Hygieneregeln

einhalten. Vermeiden Sie Massenveranstaltungen und bewahren Sie den notwendigen Mindestabstand.

• Verwenden Sie die Corona App.

• Bringen Sie Ihr Kind nicht in eine Betreuungseinrichtung, wenn

• Ihr Kind krank ist und folgende Krankheitszeichen hat: Fieber ab 38 Grad, Durchfall, starke

Bauchschmerzen, Husten oder

• Wenn Sie oder das Kind Kontakt zu SARS-CoV-2-positiven Person hatten,

• Wenn Sie als Erwachsener Symptome einer CoVID-19 Erkrankung haben (Husten, Fieber,

Geschmacksstörung)

• Die Verantwortlichen der Einrichtung prüfen anhand definierter Kriterien, ob eine Gefährdung und damit ein Grund für den Ausschluss in der Einrichtung besteht

• Durch Ihre Unterschrift auf einem von der Einrichtung ausgehändigtem Formular bestätigen Sie, dass Sie die Vorgaben kennen und befolgen und Ihr Kind ohne Gefahr für sich und andere in die

Einrichtung kommen kann.


B) Was sind die Aufgaben der Verantwortlichen der Kindertagesbetreuung?

• Die Verantwortlichen der Kindertagesbetreuung sind verantwortlich, eine Art Eintrittskontrolle

durchzuführen. Dies ist notwendig, um sicherzustellen, dass ausschließlich gesunde Kinder die

Einrichtung besuchen und damit das Risiko für einen Ausbruch minimiert wird. Gleichzeitig soll durch

diese Maßnahme der Regelbetrieb für alle aufrechterhalten werden.

• Sollte der Zutritt verweigert werden, erhalten Eltern das ausgefüllte Formular „Ausschluss Betreuung

in der Gemeinschaftseinrichtung“. Sie erhalten die Empfehlungen, Kontakt zu ihrem Kinder- oder

Hausarzt aufzunehmen.


C) Was sind die Aufgaben des Arztes?

• Der Arzt führt eine individuelle Risikoeinschätzung durch und entscheidet, ob das Kind aufgrund der

Symptome und Hinweise in der Praxis vorstellig werden muss.

• Der Arzt trifft die Entscheidung, ob ein Abstrich und ein Test auf eine SARS-CoV-2 Infektion erfolgen

muss.

• Der Arzt trifft weitere Entscheidungen im Sinne der Notwendigkeit einer symptomatischen

Behandlung.

• Der Arzt stellt ggf. ein Attest zur Vorlage in der Einrichtung aus.

• Dieses ist gebührenpflichtig. Die Kosten sind von den Eltern/Sorgeberechtigten zu tragen.


FAQ für Eltern

 

1. Mein Kind hustet und niest? Welche Symptome sind nun „normal“, und bei welchen Symptomen muss ich an SARS-CoV-2 denken?
Das ist nicht pauschal zu beantworten. Sie sollten immer dann Kontakt zum Kinder- oder Hausarzt aufnehmen, wenn ihr Kind ein anderes Verhalten als sonst zeigt und dieser Zustand z.B. über zwei Tage besteht. D.h. konkret:
• Hat Ihr Kind Fieber? Oder erhöhte Körpertemperatur ab 38 Grad?
• Hat Ihr Kind Symptome wie Husten, Hals- oder Ohrenschmerzen?
• Hat Ihr Kind starke Bauchschmerzen, Erbrechen, Durchfall oder unklaren Hautausschlag?
• Sie konnten die Symptome durch übliche Maßnahmen nicht lindern und eine Besserung des
Allgemeinzustandes ist nicht eingetreten, dann sollten Sie einen Arzt kontaktieren.


2. Soll ich nicht besser gleich in die Praxis fahren?
Nein, es ist besser, wenn Sie erst telefonischen Kontakt mit der Praxis aufzunehmen. Die Mitarbeiter werden genau mit Ihnen besprechen, wie das weitere Verfahren ist. Einige Anfragen lassen sich sicher telefonisch klären und verhindern lange und unnötige Wartezeiten in der Praxis.


3. Wann muss ich Sorge haben, dass mein Kind an SARS-CoV-2 erkrankt sein könnte?
Ein Laie kann nicht entscheiden, ob es Symptome der Covid-19-Erkrankung sind oder Infektionen durch sonstige Erreger. Daher ist es wichtig, sich folgende Fragen zu stellen:
• Gibt es einen Grund zur Sorge, dass es sich um eine SARS-CoV-2 Infektion handeln könnte? Stellen Sie sich dabei folgende Frage:
o Sind die Infektionszahlen hinsichtlich SARS-CoV-2 in meinem Dorf/Stadt/Landkreis aktuell steigend?
o War ich in den letzten Tagen in einer Risikoregion?
o Hatte ich Kontakt zu einer Person, die an SARS-CoV-2 erkrankt ist?
Wenn Sie diese Fragen mit ja beantworten, sollten Sie Kontakt mit einem Kinder- oder Hausarzt aufnehmen. Bitte rufen Sie hierzu vorab an, ob und wann eine persönliche Vorstellung notwendig ist.


4. Wann macht es medizinisch Sinn, mein Kind auf SARS-CoV-2 testen zu lassen?
Die Entscheidung, ob ein Test angeraten ist, trifft der Kinder- oder Hausarzt bzw. die Gesundheitsbehörde.


5. Mein Kind hatte morgens Krankheitszeichen, wie Husten und Schnupfen und nur ganz leichtes Fieber. Ich muss zur Arbeit und habe keine Betreuung für mein Kind. Darf ich das Kind in die Einrichtung bringen, weil es eigentlich nicht „wirklich krank“ wirkt?
Nein, im Sinne der Gesamtverantwortung für die Gesellschaft und auch in Hinblick auf das
Gesundheitsgeschehen, sollten Sie verantwortungsvoll handeln. Bringen Sie die Erzieher nicht in die schwierige Situation, entscheiden zu müssen, ob das Kind abgeholt werden muss. Damit ist weder Ihnen noch dem Kind geholfen.
Die Einrichtungen können nur dann offenbleiben, wenn auch die Eltern durch Verantwortung mit unterstützen. Ihr Kind wird in zwei, drei Tagen wieder ganz fit sein und die Einrichtung kann dadurch kontinuierlich geöffnet bleiben.


6. Dürfen die Verantwortlichen der Kindertagesbetreuung Ausnahmen machen, aufgrund von
individuellen Problemen in Einzelfällen?
Nein. Die Verantwortlichen müssen sich an die Vorgaben der Ministerien halten. Es ist nachvollziehbar, dass es schwierige Situationen gibt. Vermeiden Sie jedoch im Sinn von allen Diskussionen mit den Verantwortlichen der Einrichtungen, da sich diese an die Vorgaben halten müssen. Nur im gemeinsamen Sinne können Ausbrüche und damit die Schließung von Kindertagesbetreuungen verhindert werden.


7. Wann ist ein Besuch der Kindertagesbetreuung wieder möglich?
Bei gutem Allgemeinzustand und mindestens 48 Stunden nach Abklingen der Symptome und Fieberfreiheit.

 Eine Wiederzulassung ist ohne ärztliches Attest möglich.

 


Spezifische Handlungsempfehlungen für Eltern/Sorgeberechtigte


Als Leitfaden für das Vorgehen der Eltern/Sorgeberechtigten werden folgende Prozess-orientierte Maßnahmen empfohlen.

• Allgemeiner elterlicher Beitrag zur Begrenzung des Infektionsgeschehens, als wesentliches Element zur

Sicherstellung des Regelbetriebs:

o Beachtung der AHA – Regeln durch die gesamte Familie

• Alltagsmaske

• Händewaschen

• Abstand

o Vermeiden von Großveranstaltungen in geschlossenen Räumen

o Verwenden der Corona App

o Durchführung der empfohlenen Impfungen

• Elterlicher Beitrag zur SARS-CoV-2 Infektionsprävention in der Kindertagesbetreuung:

o Kein Versuch, das Kind in die Kindertagesbetreuung zu bringen, wenn

• das Kind krank ist und z.B. folgende Krankheitszeichen hat: Fieber, Durchfall, Husten, starke Bauchschmerzen oder

• die Eltern bzw. das direkte soziale Umfeld oder das Kind Kontakt zu SARS-CoV-2 positiven Personen hatten oder

• die Eltern bzw. das direkte soziale Umfeld Symptome einer CoVID-19 Erkrankung haben

(Husten, Fieber, Geschmacks- oder Geruchsstörung).

• Wenn das Kind deutlich krank wirkt, elterliche Unsicherheit vorhanden ist und/oder Kontakt zu einer SARS-CoV-2 positiven Person bestanden hat, telefonische Kontaktaufnahme mit dem Kinder- und Jugend- oder Hausarzt.

 

 


Bayerische Staatsministerium für Familie, Arbeit und Soziales

 

Coronavirus- Informationen für die Eltern


Umgang mit Kindern mit leichten Krankheitssymptomen
Aufgrund des fragilen Infektionsgeschehens und insbesondere zum Schutz der Beschäftigten in den Kindertageseinrichtungen gilt im Rahmen des eingeschränkten Regelbetriebs seit dem 1. Juli 2020, dass Kinder mit Symptomen einer akuten, übertragbaren Krankheit die Kindertageseinrichtungen nicht betreten dürfen.
Mit dem 1. September erfolgt – bei stabilem Infektionsgeschehen – die Rückkehr in den
Regelbetrieb. Aus epidemiologischer Sicht ist bei leichten Krankheitssymptomen von Kindern dann ein Ausschluss aus der Kindertagesbetreuungseinrichtung nicht länger erforderlich.
Um auch künftig bei einer ungünstigen Entwicklung des Infektionsgeschehens einen prä-
ventiven Ausschluss von Kindern schon bei leichten Krankheitssymptomen zu vermeiden,
ist vorgesehen, örtlich begrenzt nach Maßgabe eines Stufenplans zu reagieren. Welche
Stufe vorliegt bzw. wie auf welche Gefährdungslage zu reagieren ist, geben die Gesundheitsämter vor.


Es werden folgende Phasen unterschieden:
Ø Stufe 1 – Grüne Phase: Regelbetrieb
Ø Stufe 2 – Gelbe Phase: Eingeschränkter Betrieb
Ø Stufe 3 – Rote Phase: Eingeschränkte Notbetreuung


Anhand dieser Stufen entscheidet sich auch, wie mit Kindern mit leichten Krankheitssymptomen umgegangen wird:
Wir bitten Sie, Ihr Kind in keinem Fall in die Kindertageseinrichtung zu bringen, wenn das
Kind krank ist und z.B. folgende Krankheitszeichen hat: Fieber, Durchfall, starke Bauchschmerzen, Hals- und Ohrenschmerzen, starken Husten.
Kinder mit milden Krankheitssymptomen wie Schnupfen ohne Fieber oder gelegentliches
Husten dürfen aus epidemiologischer Sicht in Stufe 1 und Stufe 2 die Kindertageseinrichtungen besuchen.
Bei Stufe drei ist die Zahl der Kinder, die die Einrichtung besuchen dürfen, generell zu beschränken. Soweit Kinder im eingeschränktem Notbetrieb die Einrichtung grundsätzlich
besuchen dürfen, aber milde Krankheitssymptomen aufweisen, dürfen die Kinder die Einrichtung nur nach einem negativen Corona-Test betreten.
Verschlechtert sich der Allgemeinzustand des Kindes während des Besuchs, bitten wir
Sie, Ihr Kind möglichst rasch von der Kindertageseinrichtung abzuholen. Sie können Ihr
Kind dann wieder in die Kindertageseinrichtung bringen, wenn es wieder in einem guten
Allgemeinzustand ist und die Symptome abgeklungen sind, insbesondere Fieberfreiheit
besteht.
Die Vorlage eines Attestes wird seitens des Familienministeriums nicht gefordert.
Uns ist bewusst, dass Sie als Eltern in den letzten Monaten besonders gefordert und belastet waren. Wir möchten uns daher ganz ausdrücklich für Ihre Geduld und Disziplin bedanken