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Konzeption

1. Organisatorisches Konzept

 

Leitbild und Qualitätsziele des Trägers

 

Die katholische Kirchenstiftung Immenreuth ist Trägerin des katholischen Kindergartens. Sie engagiert sich somit im Bereich der Kinderbetreuung, um Familien zu unterstützen und durch eine ganzheitliche bzw. dem Entwicklungsstand entsprechende Förderung den Kindern ein Leben in Fülle zu geben.

 

Katholische Kindertageseinrichtungen sind grundsätzlich offen für Kinder aller Familien - auch für nicht katholische Familien, die den allgemeinen Erziehungszielen, basierend auf dem christlichen Welt- und Menschenbild, zustimmen. Aus dieser praktizierten Offenheit ergibt sich, dass auch Kinder anderer christlicher Konfessionen in die Einrichtung aufgenommen werden.

 

Über die allgemeinen pädagogischen und sozialen Anforderungen hinaus beziehen die katholischen Kindertageseinrichtungen religiöse Bildung und Glaubenserziehung in den Kindergartenalltag mit ein und sind im Zusammenwirken mit den Eltern und Elternbeirat bestrebt, christliche Grundwerte zu vermitteln. Wir wissen aber auch um die Stärken und Schwächen, die es zu fördern und zu korrigieren gilt. Wir erkennen den Eigensinn der Kinder und ihre Fähigkeit sich wieder einzufügen. So wird z.B. regelmäßig gebetet, von Gott, Jesus, biblischen Gestalten und Heiligen erzählt; es werden religiöse Lieder gesungen und kirchliche Feste gefeiert. Dabei stellt die religiöse Thematik im Kindergarten keinen eigenen Lernbereich (wie z.B. der Religionsunterricht in der Schule) dar, sondern ist ein dazugehörender Teil der Gesamterziehung. Zudem besteht eine enge Verzahnung zwischen der Kindertageseinrichtung und der Kirchengemeinde vor Ort. So werden von den Kindern Gemeindefeste oder Familiengottesdienste aktiv mitgestaltet. Andererseits übernimmt der Pfarrer die regelmäßige pastorale Betreuung der Einrichtung.

 

 

 

Teamselbstverständnis

 

Unser Team besteht aus pädagogischen Fach- und Ergänzungskräften.

Zusätzlich bieten wir Praktikanten die Möglichkeit, in unser Berufsfeld hinein zu schnuppern oder unser Kinderhaus als Ausbildungsstätte zu nutzen.

 

Unsere Teammitglieder qualifizieren sich regelmäßig durch verschiedene Fort - und Weiterbildungen, Seminare und Fachtagungen.

 

 

 

Das pädagogische Personal zeichnet sich aus durch folgende Grundhaltungen:

 

 

fachlich engagiert motiviert geduldig

 

flexibel interessiert

 

experimentierfreudig selbstreflektierend konfliktfähig freundlich

 

höflich verständnisvoll offen ehrlich transparent

 

wertschätzend respektvoll organisiert

 

lustig kompromissbereit hilfsbereit tierlieb

 

sachlich teamfähig verantwortungsbewusst musikalisch

 

kreativ naturverbunden zielstrebig strukturiert

 

belastbar sportlich temperamentvoll

 

 

 

Unser Team ist eine Gruppe von Personen, die sich durch folgende Eigenschaften auszeichnen:

 

  • Ergänzung der verschiedenen Fähigkeiten und Talente

  • gute Zusammenarbeit

  • gemeinsame Leistungsziele

  • visionäres, leistungsorientiertes, gemeinsames Arbeiten

  • verantwortungsbewusstes, kollegiales Verhalten

  • es gilt eine Rangordnung

 

Dieses Zusammenspiel der Eigenschaften der Teammitglieder lässt ein harmonisches Zusammenarbeiten entstehen und ist für die pädagogische Arbeit von großer Bedeutung.

 

Jedes Teammitglied ist mit Namen und Gruppenzugehörigkeit auf einem Bild der bunten Eingangswand sichtbar gemacht.

 

 

 

 

Einrichtungsprofil

 

Pädagogische Schwerpunkte

 

Religiöse Erziehung

Unser Kinderhaus ist eine katholische Einrichtung. Wir vermitteln die christlichen Werte und Normen im pädagogischen Alltag. Dazu gehören unter Anderem das Beten vor dem Essen, das Verstehen und Erleben von kirchlichen Festen, das Gestalten von Gottesdiensten, das Singen von religiösen Liedern, wie auch das Umsetzen und Verinnerlichen von religiösen Geschichten der Bibel. Herr Pfarrer Bruckner unterstützt dies durch regelmäßige Besuche z.B. Blasiussegen, Lichtmess, Gottesdienste. Dabei bringt er uns den Bezug zur katholischen Kirche noch näher.

 

Offenes Konzept mit Stammgruppen

Wir arbeiten in unserem Kinderhaus nach dem offenen Konzept. Dies bedeutet bei uns, die Kinder gehören einer Stammgruppe an. Trotzdem haben sie die Möglichkeit, während der Kernzeit die anderen Gruppen, das Bistro, die Aktionsräume oder den Spielturm im Garderobenbereich zu besuchen.

Die Kinder klammern selbstständig ihr Foto in ihrer Stammgruppe an die verschiedenen Bilder der gewünschten Räume an. Somit weiß jedes Personal Bescheid, wo sie sich im Haus gerade befinden.

Im Kindergarten darf somit die Freispielzeit gruppenübergreifend verbracht werden.

Das Bistro wird von den Kindern aller Kindergartengruppen genutzt. Dies bedeutet, dass mehrere

Buben und Mädchen aus den verschiedenen Gruppen gleichzeitig essen können. Somit haben alle Kinder die Möglichkeit im Laufe des Tages diesen Bildungsraum zu besuchen.

 

Auch das letzte Jahr vor der Schule erleben die angehenden Erstklässler gemeinsam intensiv durch beispielsweise den "Tag der Großen", Vorschulprojekte, „Lange Nacht“, Theaterbesuche, Kooperationen mit der Schule und Teilnahme an bestimmten Aktionen.

 

Ebenso gestalten die Kinder in Arbeitsgruppen (AGs) verschiedene Projekte, z.B. Theater-AGs, Musik- AGs, Back – AGs. In dieser Zeit können sich Kinder aller Altersgruppen anhand ihrer Bedürfnisse und Interessen selbstbestimmt beteiligen und ihre Rolle ausleben. Die Kinder finden selbständig heraus, ob sie lieber musizieren, malen, Theaterspielen. Sie lernen hierbei ihre Fähigkeiten selbst einzuschätzen. An diesen Aufgaben wachsen die Kinder. Ein Kind, das anfangs nicht sprechen möchte, kann schon in der nächsten Situation der tollste Vorsprecher sein. Sehr stolz sind Kinder nach den AGs, wenn sie sich trauen bei Auftritten im Mittelpunkt zu stehen, mutig sind und ihr Erlebtes erzählen und wirken lassen.

Ihr Selbstbewusstsein wächst weiter durch Präsentieren der Aktionen für ihre Eltern und der Präsenz in der Öffentlichkeit.

 

 

 

Unser offenes Konzept wird in den Krippengruppen ähnlich praktiziert. Hier finden gruppenübergreifende Aktionen statt.

Gemeinsam werden Spaziergänge oder Waldtage erlebt, sowie die wetterbedingte, tägliche Gartenzeit. Wöchentlich findet ein gruppenübergreifender Morgenkreis statt. Beim gemeinsamen monatlichen gesunden Frühstück kommen Kinder aus beiden Gruppen zusammen. Auch haben die Kinder während des Tages stets die Möglichkeit, die andere Gruppe zu besuchen. Der Bildungsraum, der zwischen den beiden Gruppen liegt, wird regelmäßig gemeinsam als Aktionsraum genutzt (Kreativangebote, lebenspraktische Angebote). Für Kinder, die im nächsten Quartal in den Kindergarten wechseln, werden gruppenübergreifende Lernarangements angeboten. Diese sind speziell ausgerichtet auf den Alltag des Kindergartens.

Immer wieder haben die Krippenkinder die Möglichkeit die Kindergartengruppen zu besuchen. Sei es in der Freispielzeit, oder auch bei gezielten Aktivitäten z.B. beim Musiktag, bei Singkreisen, Festproben, Präsentationen, Feierlichkeiten im Jahreskreis usw.

 

 

Seit unserem Umbau im Jahr 2014/2015 haben wir das Raumkonzept nach Schilling fest in unserem Alltag integriert. Diese Raumgestaltung regt die Kinder in den verschiedenen Bildungsbereichen an, durch Bewegung zu lernen.

 

 

 

Motorik ----- Selbstvertrauen -----Sprache / Kommunikation

 

Eigenmotivation ---- Selbstwirksamkeit ----Experimentierfreude

 

Achtsamkeit / Rücksichtnahme ----Resilienz ----Raum – Lageverständnis

 

 Sozialverhalten ----Empathie ----Kognition

 

 Lebenspraktischer Bereich

 

 

Unser offenes Konzept wird durch unseren späteren Einblick in den Tagesablauf noch detaillierter aufgeführt.

 

 

Natur, Bewegung und Gesundheit

 

Durch die ländliche Lage unseres Kinderhauses ist es uns möglich, die Natur mit allen Sinnen auszukosten. Im gesamten Alltag lassen wir dies mit einfließen.

Wir nutzen regelmäßig die gegebenen Orte, wie z.B. den Wald, den Garten, die verschiedenen Spielplätze und den Bachlauf.

 

Aufgrund unserer Naturverbundenheit gestalten wir regelmäßig verschiedene Naturprojekte.

Hierbei entstanden im Kinderhaus Hochbeete, in die jährlich frische Obst- und Gemüsesorten gepflanzt werden. Gemeinsam erleben wir das Wachstum, ernten die Früchte und bereiten leckere Speisen zu.

 

 

 

Forschen ist das Entdecken, Hinterfragen und Begreifen des Alltags. Durch Neugierde, aktives Tun und Ausprobieren lernen die Kinder täglich dazu.

Unsere Einrichtung hat zusätzlich das Zertifikat „Haus der kleinen Forscher“ erhalten.

Wir führen gezielte Forscheraktivitäten in allen Altersstufen durch. Die Themen orientieren sich an den aktuellen Interessen und Bedürfnissen der Kinder.

Die vier Elemente Feuer, Wasser, Erde und Luft sind sehr beliebt. Wichtig beim Forschen ist das selbständige Agieren. Die Kinder stellen beim Experimentieren Vermutungen auf, überprüfen diese, ziehen selbst Schlüsse und stellen Zusammenhänge her. Sie arbeiten in Teams und helfen sich gegenseitig. Dies wird durch Aushänge transparent gemacht.

Soziale und kognitive Fähigkeiten werden hier gefördert. Forschen spricht alle Sinne an. Die Kinder machen ganzheitliche Erfahrungen.

 

Gesunde Ernährung, Bewegungserziehung und die eigene Körperwahrnehmung sind weitere Schwerpunkte in unserem Kinderhaus.

Darunter fällt der Obst- und Gemüseteller, der im Bistro täglich gemeinsam mit den Kindern frisch zubereitet wird. Im Wechsel bekommen wir zudem noch Käse und Joghurt. Diese Zutaten werden hierfür wöchentlich frisch vom Hutzelhof aus Weißenberg im Rahmen des Europäischen Schulobst- und Gemüseprogramms geliefert. Die Kinderkrippe erhält ihre Obst- und Gemüsespende von den Eltern.

 

Die Gesundheitserziehung wird auch durch den jährlichen Besuch der ortsansässigen Zahnärztin vertieft.

Beim monatlichen Kochtag aller Kindergartengruppen, sowie dem monatlichen gesunden Frühstück der Krippenkinder wird auf eine bewusste und gesunde Ernährung geachtet. Regionale Zutaten werden bevorzugt.

Zum lebenspraktischen Bereich gehört auch der dazugehörige Einkauf im Ort mit den Kindern.

 

Die Bewegungserziehung findet zusätzlich zu unseren alltäglichen Bewegungsmöglichkeiten im Kinderhaus und im Garten, auch wöchentlich an festen Turntagen der Gruppen im Turnraum statt. Dieser wird vom gesamten Haus genutzt. Hierbei wird gezielt auf die Körperwahrnehmung und das Körperbewusstsein eingegangen.

 

Regelmäßig holen wir verschiedene Materialien hinzu. Bewegung geschieht im Kinderhaus an verschiedenen Orten. Auf der Terrasse, im Gruppenzimmer, in der Aula, im Garten, in der Turnhalle oder in den Themenräumen.

Außerhalb des Hauses nutzen wir aktiv die Gegebenheiten der Gemeinde und der Natur. Dabei führt unser Weg in den Wald, zu Bachläufen, zur Fischerwiese und auf Spielplätze.

 

Durch die musikalische Vielfalt in unserem Team finden die Kinder einen leichten und spielerischen Zugang zur Musik. Sie lernen verschiedene Instrumente kennen, die sie auch ausprobieren dürfen. Durch Musik werden sie gleichzeitig in ihrer Motorik, Taktgefühl und Rhythmik, im Selbstvertrauen und Kognition, in ihrer Gemeinschaft und in ihrer Sprachkompetenz unterstützt.

 

 

Betreuungsangebot (Rahmenbedingung) der Einrichtung

 

Unsere Öffnungszeiten

 

Wir haben von Montag bis Donnerstag von 6.30 Uhr - 15 Uhr und

Freitag von 6.30 Uhr - 14 Uhr für Sie geöffnet.

 

Eltern/Erziehungsberechtigte können Buchungszeiten individuell wählen oder auch ändern. Dies ist im September, Januar und April möglich. Dafür ist ein Formular im Büro erhältlich.

 

Die Mindestbuchungszeit beträgt täglich für die Kindergartenkinder 4 – 5 Stunden und für die Krippenkinder 3 – 4 Stunden. Hierbei wird die Kernzeit berücksichtigt.

 

Die Kernzeit findet täglich in den Kindergartengruppen (Gelbe, Blaue und Grüne Gruppe) von 8.30 Uhr bis 12.30 Uhr und in den Krippengruppen (Orange und Rote Gruppe) von 8.30 Uhr bis 12.00 Uhr statt.

 

 

 

Gebührenordnung

 

Die katholische Kirchenstiftung Immenreuth hat die Beiträge zum/seit 01.09.2019 wie folgt festgelegt:

 

Kindergarten:

 

Buchungsstunden

täglich

Betrag

monatlich

4 – 5 Stunden

80,00 Euro

5 – 6 Stunden

90,00 Euro

6 – 7 Stunden

100,00 Euro

7 – 8 Stunden

110,00 Euro

8 – 9 Stunden

120,00 Euro

 

Mittagsverpflegung:

Der Preis für das Mittagessen beträgt derzeit 3,15 € ( wird vom Lieferanten festgelegt).

 

 

Kostenübernahme durch das Jugendamt:

Die Eltern können beim Jugend-/Sozialamt einen Antrag auf Kostenübernahme stellen. Bis zum Vorliegen eines positiven Bescheids des Kostenträgers und dem Eingang der Beiträge haben die Eltern den geschuldeten Elternbeitrag zu entrichten. Übernommen werden vom Landkreis Tirschenreuth: die Kindergarten- bzw. Krippengebühr, sowie die Kosten für die Mittagsverpflegung (evtl. Teilbetrag).

 

 

Beitrag:

Der Beitrag beinhaltet bereits Getränke-, Geschenke- und Spielgeld.

Der Beitrag für das Mittagessen wird separat berechnet.

Der Beitrag wird für 12 Monate erhoben.

 

 

Gemäß dem Bayerischen Staatsministerium für Familie, Arbeit und Soziales wird der Beitragszuschuß mit einer Stichtagsregelung an das Kindergartenjahr gekoppelt. Er gilt ab dem 01. September des Jahres, in dem das Kind 3 Jahre alt wird und wird bis zur Einschulung gezahlt.

Das heißt: Für die Eltern ermäßigt sich der Beitrag Antragsfrei für eine nach dem BayKiBiG geförderte Kindertageseinrichtung je Kind um 100 € monatlich.

 

 

 

 

Kinderkrippe:

 

Buchungsstunden

täglich

 

Betrag

monatlich

3 – 4 Stunden

120,00 Euro

4 – 5 Stunden

135,00 Euro

5 – 6 Stunden

150,00 Euro

6 – 7 Stunden

165,00 Euro

7 – 8 Stunden

180,00 Euro

8 – 9 Stunden

195,00 Euro

 

 

Die Eltern haben die Möglichkeit einen Antrag auf Krippengeld zu stellen, welcher unter folgendem Link zu finden ist:

Krippengeld- bitte klicken

 

Mittagsverpflegung:

Der Preis für das Mittagessen beträgt derzeit 2,10 € ( wird vom Lieferanten festgelegt).

 

 

Hinweis:

  • alle Kinder, die zum ersten September das dritte Lebensjahr noch nicht vollendet haben werden in die Krippengruppe eingeteilt. Es kann jeweils zum 1. Januar, 1. April und

1. September in den Kindergarten gewechselt werden. Vorausgesetzt, das Kind hat das dritte Lebensjahr abgeschlossen.

  • kann das Kind nach Vollendung des dritten Lebensjahres nicht in eine reguläre Kindergartengruppe wechseln, da kein Platz im Kindergarten verfügbar ist, ist weiterhin die volle Krippengebühr zu entrichten. Der Wechsel erfolgt nach Maßgabe des Alters sowie der Entwicklung des Kindes.

 

 

Schließtage

Schließtage geben wir in Form eines Ferienplans am Anfang des Kindergartenjahres frühzeitig bekannt. Der Gesetzesgeber gibt bis zu 30 Schließtage im Jahr vor. Zusätzliche 5 Schließtage können durch eine Teamfortbildung entstehen, ebenfalls 1 Tag durch die Überarbeitung der Konzeption.

 

 

Anmeldung

Kindergarten:

Eine Aufnahme des Kindes ist immer im September, Januar und April möglich. Voraussetzung ist hierfür, dass das Kind 3 Jahre alt ist, oder in diesem Monat 3 Jahre alt wird.

 

Kinderkrippe:

Die Aufnahme eines Kindes ist nach Vollendung des 1. Lebensjahres immer zum 1. des Folgemonats möglich. Je nach Platzkapazität.

 

Für den Krippen- sowie Kindergartenbereich findet ein Aufnahmegespräch statt, um Fragen zu beantworten. Zudem findet vorab ein Informationsabend im Jahr statt, bei dem auch das Kinderhaus besichtigen und unser Team vorgestellt wird. Auch ein kleiner Einblick in den Kinderhausalltag wird gegeben.

Der Anmeldetag für das kommende Kinderhausjahr findet im Frühjahr statt. Für eine Anmeldung unter der Zeit kann sich an die Leitung gewendet werden.

 

 

Kündigung

Die Kündigung eines Kinderhausplatzes ist mit einer Frist von einem Monat zum Monatsende schriftlich zu tätigen. Zu einem Zeitpunkt zwischen dem 1. Juni und dem 31. August ist die Kündigung unter Einhaltung der Frist nur zum Ende des Kindergartenjahres (31. August) möglich. Der Vertrag der Kinder, die im September eingeschult werden, läuft zum 31. August automatisch aus. Nimmt das Kind den Einschulungskorridor war, so läuft der Vertrag nach einer schriftlichen Mitteilung an das Kinderhaus, automatisch weiter.

Kinder, die bereits die Krippe unserer Einrichtung besuchen und in den Kindergartenbereich wechseln, behalten ihren Vertrag mit unserem Haus bei.

 

 

Erkrankungen

Es ist uns ein großes Anliegen, das kranke Kinder, die beispielsweise an Fieber, Erbrechen, Durchfall, Erkältung erkrankt sind, nicht in das Kinderhaus kommen. Wir bitte darum das die Kinder in diesen Fällen min. 48h die Einrichtung nicht besuchen und sich auskurieren. Diese Maßnahme ist uns sehr wichtig, da wir sowohl die anderen Kinder als auch das Personal vor einer möglichen Ansteckung schützen möchten.

Erkrankungen des Kindes oder eines Familienmitgliedes an einer ansteckenden Krankheit (Masern, Mumps, Scharlach. Röteln, Windpocken, Keuchhusten, Diphtherie, Läuse, u.a.) müssen im Kinderhaus gemeldet werden. Das Besuchen des Kinderhauses ist in diesem Fall nicht erlaubt.

 

Verköstigungen

Mittagessen:

Der ortsnahe Gastronomiebetrieb der Firma Schinner aus Kemnath, beliefert uns täglich mit frisch zubereiteten und abwechslungsreichen Gerichten. Die Kosten dafür werden monatlich bar bezahlt.

Für die Eltern und Erziehungsberechtigten besteht die Möglichkeit, von Donnerstag bis Montag 8.30 Uhr, ihr Kind in die aushängenden Essenslisten verbindlich einzutragen. Nach diesem Zeitraum ist eine Abbestellung nicht mehr möglich.

Bei nicht in Anspruchnahme der Mahlzeit, bleibt die Essensbestellung weiterhin bestehen. Für diesen Fall kann das Essen in mitgebrachten Behältern abgeholt werden.

 

 

 

Brotzeitangebot:

Frische Zutaten bekommen wir wöchentlich vom Hutzelhof aus Weißenberg im Rahmen des Europäischen Schulobst- und Gemüseprogramms gestellt. So können wir den Kindern täglich frisches Obst und Gemüse zur Brotzeit anbieten.

Dazu erhalten wir ebenso vom Hutzelhof abwechselnd einmal im Monat Käse, Milch oder Joghurt.

 

 

Räumliche Ausstattung

 

Wir bieten…

 

  • einen Gruppenraum der Gelben Gruppe mit Aktionsraum

  • einen Gruppenraum der Blauen Gruppe mit Aktionsraum

  • einen Gruppenraum der Grünen Gruppe mit Aktionsraum

 

Die Gruppenräume sind nach dem Schilling – Konzept eingerichtet (Bewegung, Motorik).

 

 

Aktionsraum hat bei uns folgende Bedeutung:

Themenbezogen, sowie situationsorientiert, gestaltet das Personal mit Partizipation der Kinder verschiedene Spielbereiche. Dadurch entstehen unterschiedliche themenbezogene und wechselnde Spielecken, die den Bedürfnissen der Kinder angepasst sind.

 

  • ein Kinderbistro

 

In unserem Kinderbistro können alle Kinder der Kindergartengruppen zusammenkommen. Hier wird in gemütlicher Atmosphäre gemeinsam Brotzeit gemacht. Situationsorientiert nutzen wir auch die Terrasse, das Picknicken im Garten, im Wald und am Spielplatz. Auch im Gruppenraum wird immer wieder gefrühstückt. Dadurch wird das Wir – und Gruppengefühl gefestigt.

Es gibt ein Podest für die Kinder, das die Möglichkeit bietet, gemeinsam Essen zuzubereiten.

Das Bistro ist als eine Mitmach – Küche konzipiert.

Müllvermeidung ist uns ebenfalls ein Anliegen. Daher bitten wir darauf zu achten, eine möglichst umweltfreundliche und ausgewogene Brotzeit mitzugeben.

 

  • Kindertoiletten für den Kindergarten mit 5 Toiletten und 2 großen Waschbecken, Dusche

 

  • eine Turnhalle mit Geräteraum

 

Diese Räume werden von beiden Bereichen, Kindergarten und Krippe, genutzt. Sie unterstützt einen unserer Schwerpunkte „Bewegung“.

Darin sind folgende Turngeräte fest angebracht: Sprossenwand, Kletternetz, Kletterrolle und Reck, ebenso eine Vorrichtung für die Befestigung von verschiedenen Turnmaterialien an der Decke. Im Geräteraum der Turnhalle befinden sich unter Anderem Balancefahrzeuge, sowie weitere Turngeräte und Bausteine.

Der ansonsten großzügige, lichtdurchflutete freie Raum lädt die Kinder zu abwechslungsreichen Turnstunden ein.

 

  • eine behindertengerechte Toilette

  • einen Putzraum

  • eine Bibliothek

  • eine Garderobe für das Personal mit PC, Kopierer und Papierschrank

  • ein Büro der Leitung

  • eine Personaltoilette

  • einen Personalraum mit verschließbaren Fächern / Schränken

  • einen Eingangsbereich des Kindergartens mit Garderobe

  • einen Eingangsbereich der Krippenkinder mit Garderobe

  • Vorraum mit Informationen im Eingangsbereich

 

  • einen Gruppenraum der Orangen Gruppe mit Schlafraum, Sanitär- und Wickelraum und Abstellkammer

  • einen Gruppenraum der Roten Gruppe mit Schlafraum und Sanitär- und Wickelraum

 

In den Gruppenräumen der Krippen befinden sich Einbauten des Schillingkonzeptes.

Der frei gestaltete offene Raum bietet den Kindern viel Bewegung, aber auch Ruhezonen.

Die wechselnden Bildungsorte (z.B. Maltisch, Kuschelbereich, Leseort…) werden hier kindgerecht und situationsorientiert angepasst.

Der lichtdurchflutete Raum spendet eine gute Atmosphäre, um im Gruppenraum zu lernen, als auch das Geschehen im Garten zu beobachten, zu begreifen und an der Natur teilzuhaben.

 

  • zwischen der Roten und Orangen Krippengruppe einen Aktionsraum, der auch für das Mittagessen und gemeinsame Aktionen genutzt wird

  • einen Kindergarten – Garten mit Verbindung zu einem Krippengarten

  • Lagerraum für Spielgeräte im Garten

  • Außentoilette

  • einen Keller mit Abstellraum und Waschraum

  • einen Dachboden

  • außerhalb des Hauses befindet sich noch ein Fahrrad- und Kinderwagenabstellraum

  • Eingangs – und Wartebereich für die Eltern

 

 

Tagesstruktur

 

Unsere Tagesstruktur richtet sich nach den Buchungszeiten der Eltern.

Derzeit sieht es in den verschiedenen Bereichen folgendermaßen aus.

 

Tagesablauf im Kindergarten (Grüne, Blaue und Gelbe Gruppe)

 

6.30 Uhr bis 8.30 Uhr Bringzeit.

6.30 Uhr bis ca.7.45 Uhr Treffpunkt in der Gelben Gruppe (Früh – Sammelgruppe).

Ab 7.45 Uhr beginnt die Freispielzeit in den Stammgruppen.

Um ca. 8.30 Uhr findet der Morgenkreis statt.

 

Zu Beginn der Kernzeit (8.30 Uhr – 12.30 Uhr) findet die Begrüßung statt, unter anderem auch die Erklärung des anstehenden Tagesablaufes, sowie beten, singen…

Danach folgt Freispielzeit mit gleitender Brotzeit im Bistro oder wie bereits erwähnt, situationsorientiert in der Gruppe oder im Garten. In dieser Zeit finden auch kreative Angebote, Turnstunden und gruppenübergreifende Aktionen statt.

Um ca. 11.45 Uhr findet ein Sitzkreis in den Gruppen bzw. eine pädagogische Abrundung des Tages statt, sowie anschließende Möglichkeit zum Mittagessen.

Ab 12.30 Uhr beginnt die Abholzeit für die Eltern der Kinder aller Kindergartengruppen.

Die Gartenzeit wird täglich flexibel gestaltet und wahrgenommen.

Nach Beendigung der jeweiligen Stammgruppe, um ca. 13.00 Uhr, treffen sich die Nachmittagskinder in einer Sammelgruppe. Angebote- und Bewegungsangebote im Turnraum oder Garten werden am Nachmittag individuell durchgeführt. Auch andere Räume des Kinderhauses werden genutzt.

 

Tagesablauf in der Krippe (Orange und Rote Gruppe)

 

6.30 Uhr bis 8.30 Uhr Bringzeit.

6.30 Uhr bis ca. 7.45 Uhr Sammelgruppe in der Gelben Kindergartengruppe.

Anschließend versammeln sich die Kinder der Orangen und Roten Gruppe bis ca. 8.15 Uhr im orangenen Gruppenraum.

Danach trennen sich beide Gruppen. Bis ca. 9.00 Uhr haben die Kinder die Möglichkeit frei zu spielen, bevor der Tag mit dem Morgenkreis und pädagogischen Angeboten beginnt.

Ab ca. 9.30 Uhr findet die gemeinsame Brotzeit in den jeweiligen Gruppenräumen statt.

Nach der Brotzeit wird die Freispielzeit fortgeführt. Hierbei nutzen wir die Möglichkeit in den Garten zu gehen und Kleingruppenarbeit durchzuführen. Ebenso wird individuell gewickelt und die Schlafenszeit wird je nach Bedarf (nach dem biologischen Rhythmus des Kindes) angepasst.

Ab ca. 11.45 Uhr haben die Kinder die Möglichkeit auf ein Mittagessen. Dieses wird gruppenübergreifend im Aktionsraum serviert. Die Abholzeit beginnt täglich um 12.00 Uhr.

Auch in der Krippe ist es so gehandhabt, dass sich die Kindergarten- und Krippenkinder in der Sammelgruppe am Nachmittag treffen können.

 

 

 

 

2. Pädagogisches Konzept (Pädagogischer Ansatz)

 

Bildungsverständnis

 

Beobachtung und Dokumentation

 

 

Die Beobachtung von Lern- und Entwicklungsprozessen ist eine wesentliche Grundlage für unsere pädagogische Arbeit im Kinderhaus. Sie ist Voraussetzung, den Entwicklungsstand zu dokumentieren und Sie, als Eltern/Erziehungsberechtigte darüber zu informieren.

 

 

Dazu nutzen wir unterschiedliche Methoden:

  • während des Freispiels (Sozialverhalten, Spielverhalten,…)

  • bei gezielten Angeboten (Bilderbuchbetrachtung, Vorschularbeit, Projektarbeit,…)

  • Einzelbeobachtungen (beim Puzzlen / Steckspielen, Mal- und Bastelangeboten…)

  • Kleingruppenbeobachtungen (beim Rollenspiel in der Puppenecke…)

  • spontane Beobachtungen

  • Stepfolio: dies ist ein spezielles Programm für Tablets. Es werden mit Hilfe dieses Programms die Beobachtungsbögen geführt.

 

 

Folgende Dokumentationsunterlagen und Beobachtungsinstrumente benutzen wir:

  • Perik (positive Entwicklung und Resilienz im Kindergarten)

  • Seldak (Sprachverhalten deutschsprachiger Kinder)

  • Sismik (Sprachverhalten für Migrantenkinder)

  • situationsbedingte Beobachtungen

  • Kindergarten- und Vorschulrallye

  • Lerngeschichten und Beller und Beller (situativ) in der Krippe

  • Petermann (EBD) in der Krippe

 

Bei Tür- und Angelgesprächen, Elterngesprächen und Elternabenden können Informationen über den Entwicklungsstand des Kindes erfahren werden.

Je nach Bedarf empfehlen wir verschiedene Fachdienste.

 

Unsere Beobachtungen sind auch in der Zusammenarbeit mit den Schulen, Fachdiensten aus der Lebenshilfe, Ergotherapie, Logopädie, Heilpädagogik, Gehörgeschädigteninstitut Straubing, Frühförderung, Jugendamt (ASD), Ärzten usw. eine wichtige Gesprächsgrundlage. Mit der Einverständniserklärung und in Zusammenarbeit mit den Eltern/ Erziehungsberechtigten ist es unser Ziel, dem Kind positive Unterstützung in seiner Entwicklung zu geben.

 

Praktische Anschauungsmöglichkeiten, die Einblick in unsere Arbeit geben:

  • Liederhäuschen an den Krippengruppentüren

  • Aushänge

  • Konzeption

  • Portfolio - Ordner, dort heften wir Gebasteltes, Vorschulblätter und Projektblätter ab

 

 

Bild vom Kind

 

 

Aktives Kind

Kinder steuern ihre Entwicklung

von Anfang an mit.

 

Die Entwicklung findet durch

Interaktion mit Erwachsenen,

mit anderen Kindern und mit der Umwelt statt.

 

 

 

 

Wir sehen das Kind als:

 

 

ein Individuum liebevoll Geschöpf Gottes

 

Forscher, experimentierfreudig wissbegierig neugierig

 

kontaktfreudig natürlich freudig

 

ehrlich musikalisch selbständig

 

laut offen begeistert freundlich

 

bewegungsfreudig konzentriert kreativ Grenzen brauchend

 

 

Aus diesen oben genannten Stichpunkten sehen wir die Kinder als kreative Erfinder, Künstler, Physiker, Historiker, Philosophen, mitfühlende und emotionale Menschen. Damit sie diese Fähigkeiten ausleben und erfahren können, geben wir ihnen in unserer Einrichtung angemessene Impulse, stellen Räumlichkeiten und verschiedene Spielmaterialien zur Verfügung. Daraus resultiert für uns die Verpflichtung, das Kind als einzigartiges Individuum mit seinen unterschiedlichen eigenen Erfahrungen und Talenten wahrzunehmen, seine Stärken zu erkennen und gezielt Impulse zu geben, die das Kind in seiner Entwicklung unterstützen.

 

Jedes Kind unterscheidet sich durch seine Persönlichkeit und Individualität von anderen Kindern, z.B. durch sein Temperament, seine Anlagen, Stärken, sein soziales und kulturelles Umfeld, seine Eigeninitiative und sein Entwicklungstempo.

 

Kinder haben Rechte. Dies ist universell in der UN – Kinderrechtskonvention verankert. Sie haben ein Recht auf bestmögliche Bildung von Anfang an. Auch haben sie das Recht auf umfassende Mitsprache und Mitgestaltung ihrer Bildung und Entscheidungen (Partizipation).

 

 

Basiskompetenzen

 

Personale Kompetenzen

 

Selbstwahrnehmung

Darunter versteht man, wie ein Mensch seine Eigenschaften und Fähigkeiten wahrnimmt und bewertet. Ein hohes Selbstwertgefühl ist die Voraussetzung für die Entwicklung von Selbstvertrauen. Es entsteht, indem sich das Kind in seinem ganzen Wesen angenommen und geliebt fühlt.

 

Wir tragen dazu bei, dass das Kind positive Selbstkonzepte entwickelt, indem wir mathematische, geometrische, sprachliche, geistige, emotionale und soziale Anregungen geben, Impulse setzen, sowie Spielmaterial zur Verfügung stellen und gemeinsam erarbeiten. Wir stärken das sozial/emotionale Selbstkonzept, indem wir gezielte Gruppen- und Teilgruppenarbeiten anbieten. Im alltäglich strukturierten Tagesablauf, sowie im Freispiel erleben die Kinder sich und andere Personen, gleich welcher Herkunft und Kultur.

 

Besonders bei regelmäßigen Turn- und Waldtagen oder Gartenzeiten lernen die Kinder ihre körperlichen Leistungen und Grenzen einzuschätzen und sich im sozialen Miteinander zu steigern.

 

Eine wesentliche Grundhaltung in unserer pädagogischen Arbeit ist es, die Kinder als einzigartig und wertvoll anzunehmen. Wir wollen sie in ihrer eigenen Persönlichkeit und in ihren individuellen Lebensphasen begleiten, als auch im sozialen Miteinander stärken. Wir führen wertfreie Gespräche über die verschiedenen Familienkonstellationen und stärken die Kinder in ihrem respektvollen und freundlichen Verhalten zueinander.

 

 

Motivationale Kompetenzen

Hierzu zählen Autonomie und das Erleben von Kompetenzen, selbstwirksam werden, sich selbst regulieren, Neugier und individuelle Interessen entwickeln. Wir geben den Kindern die Freiheit und den Raum, den Alltag größtenteils selbstgesteuert zu bewältigen und zu gestalten.

Bei Kinderkonferenzen und Partizipation im Gruppenalltag können die Kinder selbst entscheiden, ihre eigene Meinung einbringen und selbstbestimmt und bedürfnisorientiert entscheiden, was sie spielen möchten. Jedes Kind hat eigene Themen, Interessen und Vorlieben nachdem es handelt. Zum Beispiel entscheiden sie selbständig mit wem, was und in welchen Räumlichkeiten sie ihren Interessen nachgehen möchten. Hier handeln sie eigenverantwortlich indem sie ihr Fotobild an die jeweiligen Aktionsschilder anbringen. In der Kinderkrippe, bei gemeinsamer Brotzeit, werden die Kinder täglich von pädagogischen Fachkräften motiviert, ihre Tasche, Teller und Tasse zu holen und ihre Brotzeit auszupacken.

In beiden Bereichen bestärken wir sie durch Lob und Anerkennung selbstwirksam zu werden.

Wir unterstützen die Kinder und helfen ihnen, ihr Verhalten zu reflektieren. Die Neugier der Kinder, speziell beim regelmäßigen Forschen, im offenen Konzept, bei wechselnden Spielmaterialien sowie speziellen Themenangeboten (gruppenintern oder gruppenübergreifende Aktionen und Arbeitsgruppen) wird somit geweckt.

 

 

Kognitive Kompetenzen

Die Wahrnehmung des Kindes durch Sehen, Tasten, Hören, Schmecken und Riechen ist grundlegend für Erkennens-, Gedächtnis- und Denkprozesse. Unter diesen Bereich fallen Fantasie und Kreativität, Denkfähigkeit, Problemlösefähigkeit, Gedächtnis und differenzierte Wahrnehmung.

Bei z.B. Freispiel, Bilderbuchbetrachtungen, Wahrnehmungsspielen und mit Gestaltungsmaterial, sowie Inklusionsspielen und Mutmachversen werden diese Bereiche und Prozesse gefördert. Im Alltag, bei auftretenden Konflikten lernen die Kinder diese zu lösen und damit umzugehen.

 

 

Physische Kompetenzen

Darunter fallen grob- und feinmotorische Kompetenzen wie Geschicklichkeit, Körperbeherrschung und Ausleben des Bewegungsdrangs. Auch das Verantwortungsbewusstsein für den eigenen Körper, Ernährung, Hygiene und Sauberkeitserziehung werden bei uns vermittelt.

Das erreichen wir durch z.B. regelmäßige Turn- und Waldtage, das monatliche Kochen, das Bereitstellen von Balance-Fahrzeugen, malen, kneten, schneiden, reißen und fädeln im Gruppenalltag. Auch unsere unterschiedlich gestalteten Räumlichkeiten, die durch „Schillingbewegungseinbauten“ konzipiert sind, bieten zusätzliche Spiel- und Bewegungsvielfalt.

 

 

 

Kompetenzen zum Handeln im sozialen Kontext

 

Soziale Kompetenzen

Dazu gehören der Beziehungsaufbau zwischen Kind und Erzieher und auch der Beziehungsaufbau der Kinder untereinander. Bei Rollenspielen versetzen sich die Kinder in verschiedene Situationen und Personen. So verarbeiten sie erlebte Ereignisse und schulen ihre Empathie. Die Kinder bemerken wenn jemand traurig ist, verstehen das Gefühl und können die Situation klären. Sie verständigen sich untereinander nicht nur durch Sprache, sondern auch durch Mimik und Gestik. Das fördert die Kommunikations- und Kooperationsfähigkeit, sowie das Konfliktmanagement und das Einhalten von Kommunikationsregeln (z.B. andere ausreden lassen, zuhören).

Projektarbeit, Aktionsräume, Mitbestimmung bei der Auswahl von Spielen und Büchern gehören zu einigen Möglichkeiten dies zu erlernen.

 

 

Entwicklung von Werten und Orientierungskompetenzen

Sensibilisierung von Andersartigkeit und Anderssein. Die Kinder sind sich bewusst, dass jeder unterschiedlich ist, wir aber trotzdem zusammengehören. Kinder lernen am Modell und orientieren sich am Vorbild. Im pädagogischen Alltag ist es uns wichtig, grundlegende Werte zu vermitteln und vorzuleben.

Im Kinderhaus werden unterschiedliche Kinder aus den Gruppen zusammengeführt, um verschiedene Wahrnehmungsspiele, Mutmachverse und Klangspiele zu erleben. Es ist uns sehr wichtig, dass sich Kinder unterschiedlicher Herkunft in verschiedenen Situationen erleben. Gerade Kinder mit emotionalen Auffälligkeiten erfahren bei uns eine „Normalität“ und sind in der Gemeinschaft aufgenommen. Außerdem wird den Kindern in ihrer Stammgruppe im sozialen Miteinander (Konflikt, Emotionalität) wenn nötig Hilfe angeboten. Bei den Beobachtungen und der daraus folgenden pädagogischen Arbeit legen wir sehr viel Wert auf die Stärken und wollen nicht die Schwächen thematisieren. Bei unseren Inklusionsspielen gibt es keine Gewinner, aber auch keine Verlierer. Bei uns gewinnt das WIR.

Fähigkeit und Bereitschaft zur Verantwortungsübernahme

Dazu gehört die Verantwortung für das eigene Handeln, Verantwortung anderen Menschen gegenüber und Verantwortung für Umwelt und Natur zu übernehmen.

Wir bestärken die Kinder Vorbild zu sein, bei z.B. gegenseitigen Besuchen und durch das offene Konzept. Dadurch lernen sie, ihr Verhalten anderen gegenüber zu kontrollieren und sich für andere einzusetzen.

Durch monatliche Waldtage und Spaziergänge lernen die Kinder, die Natur zu schätzen und zu schützen. Nachhaltigkeit spielt für uns eine große Rolle. Wir legen Wert auf einen bewussten Umgang mit unseren Ressourcen und Achtung vor allen Lebewesen.

 

 

Fähigkeit und Bereitschaft zur demokratischen Teilhabe

Hierzu zählen Akzeptieren und Einhalten von Gesprächs- und Abstimmungsregeln und Einbringen und Überdenken des eigenen Standpunktes.

Das pädagogische Personal bereitet die Kinder in der Verantwortung auf die demokratische Gesellschaft vor, indem sie bei Entscheidungsfindungen und Konfliktlösungen, Kinderkonferenzen und Gesprächsrunden, Mitbestimmung und Mitsprache erfahren. Die Kinder werden ermutigt Entscheidungen zu treffen, Kompromisse einzugehen und andere Meinungen zu akzeptieren. Auch der Umgang mit Enttäuschungen gehört zur Entwicklung dazu. Hierbei werden die Kinder begleitet.

 

 

Lernmethodische Kompetenz

 

Lernmethodische Kompetenz – Lernen, wie man lernt

Die lernmethodische Kompetenz baut auf vielen verschiedenen Basiskompetenzen auf, wie z.B. Denkfähigkeit, Gedächtnis, Kreativität, Werthaltungen, moralische Urteilsbildung, Verantwortungsübernahme, Kommunikationsfähigkeit.

Durch Vorleben des pädagogischen Fachpersonals, erfahren Kinder Wege und Strategien sich Wissen zu beschaffen und anzueignen.

Beispielsweise bei den Projektarbeiten, sowie auch schon im alltäglich strukturierten Tagesablauf und durch verschiedene pädagogische Aktivitäten werden Teilaspekte zu einem Ganzen zusammengefügt. Somit gibt es für die Kinder eine Leitlinie, an der sie sich orientieren.

Es finden wiederkehrende Rituale statt, wie z.B. Begrüßungslieder, Fingerspiele, kreative Angebote, Sprechverse, Bilderbuchbetrachtungen. Im Freispiel wird die Kreativität und die Kommunikation gefördert, jedoch auch die Verantwortungsübernahme anderen Kindern gegenüber. Im Rollenspiel, in verschiedenen Spielecken, Spielregalen, beim offenen Konzept, beim wöchentlichen Forschen sowie in unseren Aktionsräumen, wird den Kindern ermöglicht, selbstständig und eigenständig ihre Kompetenzen auszubauen.

 

 

Kompetenter Umgang mit Veränderungen und Belastungen

 

Widerstandsfähigkeit (Resilienz)

Resilienz baut sich auf die Grundlagen für eine positive Entwicklung, Gesundheit, Wohlbefinden und hohe Lebensqualität auf und ist der Grundstein für einen kompetenten Umgang mit individuellen, familiären und gesellschaftlichen Veränderungen und Belastungen.

Im Kinderhaus erfahren die Kinder eine gleichberechtigte Behandlung, egal welcher Herkunft, Kultur oder familiärer Konstellation sie sind. Sie erlernen beispielsweise mit Stresssituationen zurechtzukommen und fühlen sich in ihrem positiven Verhalten bestärkt.

 

 

Rolle des Erziehers

 

Unser Bild vom Kind erfordert bestimmte Herangehensweisen. Eine qualitative Haltung im Umgang mit den Kindern ist uns wichtig. Dies äußert sich durch:

 

Feinfühligkeit/ Empathie

Emotionale Zuwendung

Sicherer Hafen

Neugierde wecken

Kooperativ sein

Vermitteln von Werten

Wissen weiter geben

Konsequent sein

Begeistert sein

Motiviert und motivierend sein

Positives Vorbild sein

Dem Kind etwas zutrauen

Vertrauen schenken

Authentisch sein

Orientierungshilfe sein

 

 

 

Die Kinder werden von der Erzieherin unterstützt ihren eigenen Weg zu finden um motivierte, kooperations- und hilfsbereite, als auch resiliente Menschen werden zu können.

 

 

Offenheit gegenüber soziokultureller Unterschiede

 

Familienvielfalt, Milieus

Alle verschiedenen und unterschiedlichen Familienformen sind in unserem Kinderhaus herzlich willkommen.

Wir sind eine familienunterstützende Einrichtung, in der alle Nationalitäten gleichwertig wahrgenommen werden.

 

Bei uns in Immenreuth ist das SOS – Kinderdorf Oberpfalz beheimatet. Die Kinder leben dort in familienähnlichen Strukturen.

 

 

Interkulturelle und altersgemischte Gruppen

Das Konzept der integrativen Bildung und Erziehung hat sich international durchgesetzt. Es sieht vor, dass alle Kinder, d.h. deutsche Kinder, Kinder mit Migrationshintergrund, Kinder mit Behinderung, Kinder mit erhöhten Entwicklungsrisiken und Kinder mit besonderen Begabungen nach Möglichkeit dieselbe Bildungseinrichtung besuchen und gemeinsames Leben und Lernen erfahren. Dabei ist eine inklusive Arbeit gegeben.

 

Viele Migranten sind im Ort untergebracht. Die Mädchen und Jungen aus diesen Familien werden in das Gruppengeschehen inkludiert.

 

Unsere Gruppen sind in der Krippe und im Kindergarten altersgemischt.

Im Kindergarten sind Kinder von 3 bis 7 Jahren und in der Krippe im Alter von 1 bis 3 Jahren (situationsbedingt auch darüber hinaus).

 

Das Prinzip der inneren Differenzierung ermöglicht es, auf die individuellen Unterschiede der Kinder einzugehen und jedes einzelne Kind bestmöglich in seiner ganzheitlichen Entwicklung zu begleiten.

Diese lassen sich durch systematische Beobachtungen seiner Lern- und Entwicklungsprozesse erkennen.

 

 

Auseinandersetzung mit Sprache und Kulturkreis

Mehrsprachigkeit, sowie interkulturelle Kompetenzen, helfen Kindern sich zu weltoffenen Persönlichkeiten zu entwickeln. Die Kinder werden neugierig auf andere Kulturen und lernen Andersartigkeit zu achten.

Dies unterstützen wir durch themenbezogene Projekte (Reise durch die Welt) wie auch im Alltag.

 

 

Pädagogische Haltung (Handlungskonzept)

 

Partizipation und Mitsprache der Kinder

Kinder haben von Geburt an Rechte, diese sind u.a. in der UN – Kinderrechtskonvention festgeschrieben. Ein grundlegendes Recht ist das Recht auf Partizipation.

 

„Partizipation“ bedeutet Beteiligung im Sinne von Teilhabe, Mitwirkung, Mitgestaltung und Mitbestimmung.

 

Die Partizipation ist ein Kernelement unserer Bildungspraxis und ein wesentlicher Schlüssel für Bildung und Demokratie. Kinder haben bei uns das Recht, an Entscheidungen entsprechend ihrem Entwicklungsstand beteiligt zu werden. Diese zeigen sich im pädagogischen Alltag wie folgt:

  • Die Kinder gestalten die Freispielzeit selbst mit

  • Anklammern ihres Fotos an eine Spielecke

  • Wählen eines Spielpartners

  • Übernehmen von lebenspraktischen Diensten (Boden kehren, Tisch decken, Blumen gießen)

  • Wahl des Spielmaterials

  • Umsetzung von Kinderkonferenzen (Ändern einer Spielecke, wechselndes Spielmaterial)

  • Umgestaltung der Raumaufteilung

  • Besuch des Kinderbistros

 

Beim Mittagessen dürfen die Kindergartenkinder die Speisen selbst portionieren. In Sing- und Spielkreisen, z.B. durch eine Box oder Vorschläge der Kinder, wählen sie eigenständig Lied-, Spiel-, oder Gebetsgut. Zudem haben sie die Möglichkeit der Beschwerde in persönlichen Angelegenheiten. Dies wird im Punkt Beschwerdemanagement genauer erläutert.

 

 

Kinderkonferenz

In den Kinderkonferenzen, die aus ganz unterschiedlichen Gründen einberufen werden, dürfen die Kinder ihre Wünsche, Bedürfnisse, Vorstellungen und Interessen vor der Gruppe aussprechen und mit der Gruppe zu einer gemeinsamen Entscheidung kommen. Die Kinder kommen beispielsweise im Kreis zusammen und es werden unterschiedliche Themen eines Projektes hinterfragt. Durch Abstimmung und Interessen wird das Thema festgelegt und durchgeführt. So bringt sich jedes Kind ein.

 

 

 

 

Ziele, die sich in unserer Einrichtung im Rahmen der Partizipation ergeben, sind:

 

 

Selbstbewusstsein Resilienz Selbstbestimmung

 

Selbstwahrnehmung Finden von Lösungsstrategien Autonomie

 

Wertschätzung Feinfühligkeit Empathie Verantwortungsbewusstsein

 

demokratisches Denken Eigeninitiative

 

 

 

Inklusion (Behinderung, drohende Behinderung, Migration)

Wir sind offen für alle Kinder. Unabhängig von ihren unterschiedlichen Voraussetzungen, wie z.B. Geschlecht, Herkunft, Lern- und Entwicklungstempo, Behinderung, verschiedener sexueller Orientierung, mit unterschiedlichen kulturellen und religiösen Hintergrund, Kinder mit erhöhtem Entwicklungsrisiko und drohender Behinderung, Hochbegabte und Verhaltensauffällige, werden diese von unserem Team individuell und ganzheitlich unterstützt.

Inklusive Pädagogik heißt für uns dafür Sorge zu tragen, dass alle Kinder ihr Recht auf Bildung und auf Erreichung ihres individuell höchstmöglichen Bildungsziels wahrnehmen können, um ein selbstbestimmtes und eigenverantwortliches Leben zu führen.

 

Dazu trägt insbesondere unsere Inklusionsfachkraft bei. Diese begleitet, stärkt, unterstützt und fördert die Kinder aus jeder Gruppe im Tagesablauf. In Kleingruppen geht sie gezielt und individuell auf die betroffenen Inklusionskinder ein, so dass diese Kinder nicht das Gefühl bekommen, stigmatisiert und ausgegrenzt zu werden.

Unsere Einrichtung orientiert sich am BEP (Bayrischer Bildungs- und Erziehungsplan). Durch eine Leistungsvereinbarung nach dem Bayrischen Rahmenvertrag nach § 79 Abs. 1 SGB XII, die der Träger mit dem zuständigen Bezirk eingeht, werden Kindern mit Behinderung, oder welchen von Behinderung bedrohten, in unserem Kinderhaus Eingliederungshilfe angeboten und gegeben. All dies wird mit Absprache der Eltern/ Erziehungsberechtigten gemacht. In dieser Leistungsvereinbarung sind die rechtlichen Grundlagen geregelt und es gibt bestimmte Richtlinien, was Personalausstattung, den Fachdienst und die Sachausstattung betrifft.

 

 

Ziele:

  • Wertschätzung und Respekt für Kultur und Menschenentwicklung

  • Hürden, die sich aus der Verschiedenheit ergeben, konstruktiv und friedlich lösen

  • Kennenlernen von anderen Kulturen und Religionen

 

Kinder mit Behinderung oder solche, die von einer Behinderung bedroht sind, können bei uns, entsprechend ihres individuellen Hilfebedarfs, eine gleichberechtigte Teilhabe am Leben in der Gemeinschaft erleben.

Die integrativen Angebote im Kinderhaus beinhalten ganzheitliche und begleitende Leistungen in den Bereichen Förderung, Betreuung und gegebenenfalls Pflege, Bildung und Erziehung.

Unter folgenden gesetzlichen Bestimmungen können Förderleistungen erbracht werden:

 

  • Sozialgesetzbuch – XII Sozialhilfe

  • Bayerischer Rahmenvertrag zu §60 des SGB XII

  • Sozialgesetzbuch – SGB VIII Kinder und Jugendhilfe

  • Bayrisches Kinderbildungs- und Betreuungsgesetz (BayKiBiG)

 

Die Kindertageseinrichtung weist die gesetzlichen Vertreter (Eltern, Erziehungsberechtigte) darauf hin, dass vor der Aufnahme in die Kindertageseinrichtung beim zuständigen Leistungsträger ein Antrag auf Kostenübernahme der Eingliederungshilfeleistung einzureichen ist.

 

 

Wohl des Kindes (Schutzauftrag)

Beim Schutzauftrag unterliegen und setzen wir die Regelungen der Umsetzung und der Verpflichtung gemäß § 72a SGB VIII.

Dies setzen wir wie folgt um:

 

 

Kinderschutz

Nach § 8a Sozialgesetzbuch sind wir verpflichtet, bei Gefährdung eines von uns betreuten Kindes, eine Gefährdungseinschätzung in folgenden Bereichen vorzunehmen und gegebenenfalls auch mit dem Jugendamt zusammenzuarbeiten.

 

Die Bereiche sind:

  • Gefährdung des Kindeswohls

  • erhöhtes Entwicklungsrisiko

  • Suchtgefährdung

 

Weitere Informationen über die oben genannten Punkte finden Sie in unserem einrichtungsbezogenem Schutzkonzept.

 

 

 

 

3. Schlüsselsituationen

 

Gestaltung von Übergängen

 

Das Kind erlebt in seiner Kinderhauszeit bis zu drei Übergänge.

 

Zum Ersten kann das der Übergang vom Elternhaus in die Kinderkrippe, Kindergarten sein, des Zweiten von der Kinderkrippe in den Kindergarten und zuletzt der Wechsel vom Kindergarten in die Schule.

 

Durch Feinfühligkeit wird das Kind unterstützt, die ersten außerfamiliären Trennungen (Transitionen) zu bewältigen. Wir geben dem Kind Zeit und Ruhe, mit Begleitung in der Eingewöhnungsphase die Einrichtung kennen zu lernen und zum „Neuen“ (Personen, Umgebung) eine Bindung und Beziehung aufzubauen. Eine bewusste Trennung zum bekannten „Anker“ erfolgt erst nach ausführlicher Beobachtung und in Absprache mit der Begleitperson des Kindes.

Natürlich kann sich die Eingewöhnung nach der Individualität des Kindes verändern und unterschiedlich dauern. Es ist wichtig, dass jeder seine Rolle in der Eingewöhnungszeit kennt. Deshalb sind Vorgespräche zwischen Erzieher und Eltern unabdingbar. Ein guter Übergang ist der Grundstein für mögliche Bildungsprozesse des Kindes. Ein Kind, das gut in der Einrichtung angekommen ist, kann sich auf den Weg machen und sich weiter entwickeln.

 

Eingewöhnung

Bei der Eingewöhnung tasten wir uns langsam, mit sanften und kleinen Schritten, mit dem Kind an die neue Situation heran. Eine Eingewöhnungsperson begleitet das Kind über einige Tage/ Wochen intensiv in die neue Gruppe. Die Länge der Eingewöhnung richtet sich nach den individuellen Bedürfnissen des Kindes.

 

 

Vom Elternhaus in den Kindergarten:

Am seinem ersten Tag im Kindergarten bleibt das Kind ca. 1 Stunde mit Begleitung einer Vertrauensperson. Ab dem zweiten Tag, bzw. individuell auf die Bedürfnisse des Kindes bezogen, bleibt das Kind ohne elterliche Begleitung ca. 1 Stunde in der Gruppe. Die Kinder werden intensiv von uns betreut und begleitet. Die Dauer des Kindergartenaufenthalts verlängert sich von Tag zu Tag und wird individuell an jedes Kind angepasst.

 

Vom Elternhaus in die Krippe:

In einem Vorgespräch werden die Eltern über die Gruppenzugehörigkeit, Eingewöhnungsbegleitung und sonstige wichtige Informationen zur Eingewöhnung informiert. Ein reger Austausch mit den Eltern ist uns wichtig. Unsere Eingewöhnung lehnt sich an die Eingewöhnungsschritte des Berliner Modells an. Hierbei wird individuell auf das Kind eingegangen.

 

Der Ablauf in der 1. Woche ist strukturiert in Kennenlernen (ca. 1-3 Tage), erste Trennung (ca. 3. oder 4. Tag) und Ausweiten der Betreuungszeit. Bei der ersten Trennung (ca. 20 Min.) empfehlen wir, dass die Bezugsperson des Kindes in der Einrichtung bleibt, damit wir die Trennung auch frühzeitig beenden können, wenn das Kind damit noch nicht umgehen kann. Je nach Verlauf der ersten Eingewöhnungstage und der ersten Trennung werden mit den Eltern die Eingewöhnungsschritte besprochen. In der Regel dauert die Eingewöhnungszeit ca. 2 Wochen. Dazu gehören auch das Gewöhnen an Bezugspersonen, Räume, Gruppenmitglieder, Tagesabläufe und die Übernahme der gewohnten Abläufe in die neue Situation, z. B. schlafen, wickeln.

 

 

Übergänge innerhalb der Einrichtung

Die Umgewöhnung von der Krippe in den Kindergarten beginnt ca. 2 Wochen vor dem ersten Tag im Kindergartenbereich.

Die Eltern bekommen in einem Gespräch, ca. 6 Wochen vor dem Kindergartenstart Informationen, wie die Umgewöhnung abläuft, welche Gruppenzugehörigkeit das Kind hat und welches Krippenpersonal dem Kind hierbei Unterstützung gibt.

Das Kind wird von diesem begleitet. Es besucht in regelmäßigen Abständen die Kindergartengruppe und gewöhnt sich immer mehr an die Bezugspersonen, an die neuen Rituale, Räumlichkeiten und an die Kinder. Am Ende dieser Zeit wird das Kind in der Krippe mit einer kleinen Feier verabschiedet.

In einen Koffer werden alle persönlichen Utensilien des Kindes von der Krippenzeit eingepackt. Nach der Verabschiedung begleitet die Krippengruppe das Kind in seine neue Kindergartengruppe. Dort wird es feierlich im Kreis empfangen.

Durch das offene Konzept hat das Kind schon vor der Umgewöhnung die Möglichkeit, das Personal, die Räume und auch die anderen Kinder kennenzulernen. Somit kann es sich schon mit den Abläufen vertraut machen und die Eingewöhnung wird dadurch erleichtert.

 

 

Schuleintritt

Die Umgewöhnung vom Kindergarten in die Schule erfolgt im letzten Kindergartenjahr.

Der Kindergarten kooperiert engmaschig mit der Schule und mit den Eltern/ Erziehungsberechtigten um die Kinder speziell auf die Schule vorzubereiten. Dazu gehören z.B. die Schulhausrallye, verschiedene Schulstunden, Besuche der Schule im Kindergarten, gemeinsame Ausflüge. Eine Schulklasse der Grundschule Immenreuth besucht den Kindergarten mit ihrer Lehrerin. Ebenso kommt eine Lehrkraft einmal wöchentlich in die Einrichtung. So wird den Kindern der Übergang erleichtert.

 

Die Eltern/ Erziehungsberechtigten haben seit 01.02.2019 durch das Bayerische Staatsministerium für Unterricht und Kultus nun auch die Möglichkeit von einem Einschulungskorridor Gebrauch zu machen.

Dies bedeutet, dass Kinder, die im Zeitraum vom 1. Juli bis 30. September 6 Jahre alt werden, (schulpflichtig werden) ein weiteres Jahr im Kinderhaus bleiben können.

 

Tagesstruktur

 

Freispiel

Die Freispielzeit bietet verschiedene Möglichkeiten des Spiels. Hier kann das Kind seine Spielform selbst und spontan gestalten.

 

Freispiel bedeutet selbstbestimmtes Spiel und ist ein wesentlicher Bestandteil für die ganzheitliche Entwicklung des Kindes.

 

In der pädagogischen Kernzeit spielt die Freispielzeit eine wichtige Rolle.

Das Personal gibt den Kindern Impulse, um in dieser Zeit selbstorganisiert lernen zu können.

Im Freispiel werden alle Kompetenzen angesprochen, erweitert und gestärkt.

 

Hierbei ist ein großer Punkt die Partizipation (Mitbestimmung) der Kinder. Sie gestalten einen großen Teil des Alltags mit ihren eigenen Ideen und Wünschen. Eine wichtige Aufgabe des Personals ist es durch Beobachtungen eine vorbereitete Umgebung zu schaffen.

 

Im freien Spiel arbeiten die Kinder Erlebtes auf und entwickeln eigene Erfahrungen.

 

Die Kinder spielen ja nur“ - Bedeutung des Spiels in unserer Einrichtung für unsere pädagogische Arbeit.

 

Jedem Kind steht jedes Spielangebot offen, das altersentsprechend und individuell genutzt werden kann.

 

Dem Rollenspiel wird eine große Bedeutung beigemessen. Deshalb bieten wir vielfältiges Material für Rollenspiele an. Im Spiel lernt das Kind beobachtete Situationen selbst auszuprobieren, verarbeitet Gesehenes und Erlebtes und erweitert eigene Fähigkeiten.

 

Folgende weitere Spielmöglichkeiten zur kindlichen Entwicklung sind in unserer Einrichtung gegeben:

 

  • Lerntabletts (verschiedene pädagogische Angebote werden auf einem Tablett angeboten. z.B. Wasser schütten)

  • Brett- und Regelspiele

  • Konstruktionsmaterial (Steckspiele, Magnetbausteine…)

  • Kreative Spiele (malen, basteln, kleben,…)

  • Schilling-Einbauten (Bewegung, Rollenspiel)

  • unterschiedliche Ecken (Bauecke, Bauernhof, Puppenecke, Kaufladen...)

 

 

Morgenkreis, Stuhlkreis, Kinderkonferenzen

Jede Kindergartengruppe gestaltet seinen Morgen – bzw. Stuhlkreis individuell. Die wesentlichen Bestandteile sind hierbei das Begrüßen und das Willkommenheißen der Kinder. Der Gemeinschaftssinn wird gefördert, der Tag besprochen oder die vergangene Zeit reflektiert. Das Beten und Singen sind auch wichtige Punkte in unserer pädagogischen Arbeit.

Die Kinder haben beim Zusammenkommen auch den Raum und die Möglichkeit, Erlebtes wiederzugeben. Uns ist wichtig, dass die Kinder ihr Mitteilungsbedürfnis befriedigen dürfen. Dadurch wird das Wir – Gefühl gestärkt.

Regelmäßig werden im Kindergarten Kinderkonferenzen durchgeführt.

Die Kinderkonferenz ist eine Möglichkeit, Kinder am Einrichtungsleben zu beteiligen. Sie können dabei ihre Themen, Fragen, Ideen und Anliegen einbringen.

Die Themen werden aufgegriffen, diskutiert, umgesetzt und weiterentwickelt. Je nach Alter der Kinder übernimmt eine Erzieherin oder ein Kind die Moderation.

 

Zur Themenfindung erleben die Kinder eine demokratische Teilhabe. Sie haben die Möglichkeit ihre Meinung zu äußern. Dies erfordert Kompromiss- und Konfliktbereitschaft.

 

 

Die von uns verfolgten Ziele unserer pädagogischen Arbeit werden im Punkt “Themenbezogene Bildungs- und Erziehungsbereiche“ erläutert.

 

 

 

 

Projekte und Lernangebote

Ein Projekt ist ein zielorientiertes, offen geplantes pädagogisches Vorhaben zu einem bestimmten Thema. Ein Projekt kann innerhalb von verschiedenen pädagogischen Konzepten umgesetzt werden. Ausgangspunkt sind aktuelle Themen der Kinder. Aufgabe der Erzieherin ist es, die Themen der Kinder genau zu beobachten und auf dieser Grundlage eine Analyse der Situation vorzunehmen. Häufig werden entwicklungsspezifische Themen oder Interessen der Kinder zum Ausgangspunkt von Projekten, wie z.B. „Ich bin ich und du bist du“, „Mein Körper“, „Ich bekomme eine Schwester“, "Baustelle", "Dinosaurier", "Feuerwehr" etc. durchgeführt.

 

Einige Bildungsthemen orientieren sich am Jahresablauf. Dies ergibt, dass bestimmte Themen von pädagogischen Fachkräften vorgegeben werden. Auch im Alltag finden didaktische Einheiten statt, bei dem pädagogische Ziele verfolgt und hier Aktivitäten und Methoden zu einem Thema angeboten werden.

 

Thementage finden sowohl gruppenintern als auch gruppenübergreifend in Form von AG´s / Arbeitsgruppen statt (Musik, Theather, Backen). Im Rahmen des letzten Kindergartenjahres, vor Eintritt in die Schule, nehmen Kinder an Projekten teil, z.B. Tag der Großen, Projektwoche.

 

 

Körper und Gesundheit

 

Mahlzeiten und Ernährung

Im Kindergarten treffen sich die Kinder zur gleitenden Mahlzeit im Bistro. Jedes Kind kann nach seinem eigenen Hungergefühl entscheiden, wann der richtige Zeitpunkt dafür ist.

Eine Fachkraft ist anwesend, begleitet die Kinder und gibt Hilfestellung.

Saftschorle aus der Region, Wasser und Tee werden den Kindern täglich angeboten. Milch gibt es an unterschiedlichen Tagen. Frisches Obst und Gemüse wird wöchentlich vom Hutzelhof angeliefert, welches täglich mit den Kindern frisch zubereitet wird. Hinzu kommt einmal im Monat Käse und Joghurt. Das trägt zur bewussten und gesunden Ernährung bei.

Die Kinder erleben Gemeinschaft und Esskultur. Dazu gehören u.a. hygienische Maßnahmen.

Die Selbständigkeit und der lebenspraktische Bereich werden durch das eigenverantwortliche Tischdecken und das anschließende Aufräumen gefördert.

Die sozialen Beziehungen werden verstanden und gepflegt. Beim Zubereiten der Speisen wird das Gemeinschaftsgefühl gestärkt.

 

Der Tagesablauf wird situationsorientiert gestaltet. Dadurch kommt es vor, dass in den Sommermonaten z.B. auch auf der Terrasse gespeist wird. Je nach individueller Gruppensituation kann die Brotzeit auch in den eigenen Gruppenräumen erfolgen.

 

Während des ganzen Tages stehen den Kindern Trinkstationen zur Verfügung, an denen sie sich jederzeit bedienen können.

 

Beim Mittagessen wird darauf geachtet, dass die Kinder ihre Portionsgröße selbst bestimmen und nehmen.

Vor dem gemeinsamen Essen beten die Mädchen und Jungen.

Sie haben die Wahl das Mittagsessen von der Firma Schinner zu bestellen oder noch einmal auf die Brotzeitbox zurück zu greifen. Wegen Hygienerichtlinien erwärmen wir in unserer Einrichtung keine mitgebrachten Speisen. Ausnahmen sind in der Krippe Babynahrung aus dem Glas.

 

In der Krippe wird gemeinsam gegessen, um Sicherheit und Esskultur zu verinnerlichen. Das Beten ist ein wichtiger Bestandteil bei Tisch.

Die Selbständigkeit und der lebenspraktische Bereich werden hier durch das eigenverantwortliche Tischdecken und das anschließende Aufräumen gefördert.

Die sozialen Beziehungen werden verstanden und gepflegt.

 

Die Kinder haben zusätzlich die Möglichkeit, sich am frisch zubereiteten Obstteller zu bedienen.

Wir bieten als Getränke Tee, Wasser und regionalen Saft (als Schorle) an.

 

Das Mittagessen findet im Bildungsraum der Krippen statt.

 

 

Entspannung, Ruhe, Schlafen

Im Kindergarten finden Entspannung, Ruhe und Schlafen individuell auf das Kind angepasst statt. Die Kinder haben die Möglichkeit, sich im Schlafraum der Krippe auszuruhen, bzw. zu schlafen. Dies geschieht in Absprache mit den Eltern, jedoch auch dem Empfinden des Kindes und der Gemütslage entsprechend.

Jede Kindergartengruppe bietet allen Kindern die Möglichkeit an, sich zurück zu ziehen, um dem Bedürfnis nach Ruhe und Entspannung nachzukommen, z.B. Kuschelecke, Bücherecke, Hängematte.

 

Gerade in der Krippe ist das Schlafen ein bedeutsamer Schwerpunkt. Mit genug Schlaf und Ruhezeiten können sich die Kinder entsprechend entwickeln. Jedes Kind braucht unterschiedliche Zeiten, um sich auszuruhen, sich zu erholen und Erlebtes zu verarbeiten.

Durch unsere offenen Schlafenszeiten geben wir den Kindern die Möglichkeit, individuell auf die Schlafbedürfnisse und Rituale einzugehen.

 

Die Kinder haben in unseren Schlafräumen ein eigenes Bett. Die Bettwäsche wird vom Kinderhaus gestellt. Diese wird zuhause im 14 - tägigen Rhythmus von den Eltern/ Erziehungsberechtigten gewaschen und wieder mitgebracht. So bekommen die Kinder beim Schlafen ein Gefühl von Geborgenheit.

Kuscheltiere oder Spieluhren, die ihnen vertraut sind und einen sicheren Halt geben, sollen von zu Hause mitgebracht werden.

 

Um die Aufsichtspflicht zu garantieren, sind in unseren Schlafräumen Kameras angebracht. Die Videoüberwachung bietet Sicherheit, weil die Kinder im Schlaf rundum beobachtet werden können. Außerdem schauen wir in regelmäßigen Abständen persönlich in den jeweiligen Schlafraum.

Zusätzlich zu den Kameras werden die schlafenden Kinder mit einem Babyphone überwacht.

 

 

Körperpflege

Die Kinder sollen über die tägliche Körperpflege ein gesundes Verhältnis zu Sauberkeit entwickeln und sich in ihrem eigenen Körper wohlfühlen. Während der täglichen Pflege vor und nach den Mahlzeiten, nach dem Toilettengang oder dem Spiel ist es wichtig, dass sich die Kinder regelmäßig Hände und das Gesicht waschen. Spiegel dienen in den Waschräumen zur Selbstwahrnehmung. Die Pflegeschritte werden auch immer wieder vom Personal sprachlich begleitet und erklärt. Dies führt zu einer bewussten Körperwahrnehmung.

 

 

Sauberkeitserziehung

In unseren separaten Sanitärräumen der Krippen findet die Wickelzeit statt. Es wickelt je eine Bezugsperson, die sich mit viel Zeit und Aufmerksamkeit dem Kind widmet.

Jedes Kind hat bei unserem Wickelplatz eine Schublade, die mit seinen persönlichen Pflegemitteln, Windeln, Handtüchern und Wechselwäsche bestückt ist. Die Handtücher werden wöchentlich ausgetauscht. Gekennzeichnet ist diese Schublade mit dem Garderobensymbol des Kindes. Im Kindergarten haben Kinder, die noch gewickelt werden ihre Utensilien am Garderobenplatz.

 

Wir achten die Intimsphäre der Kinder sehr und gestalten die Pflegesituation ruhig und sensibel. Gewickelt wird mindestens einmal am Tag, bei Bedarf auch öfter.

Falls notwendig, bietet unser Sanitärraum die Möglichkeit das Kind zu waschen, zu duschen und zu baden.

Besonders sensibel ist der Übergang zum Sauberwerden. In dieser Phase ist uns der offene und regelmäßige Austausch mit den Eltern besonders wichtig, damit wir den Weg behutsam und gemeinsam begleiten können. Wir gehen mit den Kindern zur Kindertoilette, geben Hilfestellungen und wechseln die Kleidung bei Bedarf.

Jedes Kind hat sein eigenes Tempo und seinen eigenen Zeitpunkt, „sauber“ zu werden. Für uns hat es höchste Priorität, diesen Weg fürsorglich und ohne Druck zu gestalten.

 

 

Interaktion

 

Konfliktfähigkeit / Lösungsorientiertes Handeln

In Kindergruppen treten natürlich auch Konflikte auf. Diese können durch das Erlernen von Konfliktlösetechniken (z. B Kompromisse finden, Distanzieren) geklärt werden. Das pädagogische Fachpersonal vermittelt lösungsorientiert zwischen den Kindern, lässt aber auch Raum für eigene Entscheidungen. Das Personal greift bei Gefährdung der Kinder angemessen ein.

 

Regelverhalten

Auch schon im jungen Alter lernen die Kinder Regeln kennen und sich an diese zu halten. Dies ist ein wichtiger Punkt, um in späteren Lebensjahren dafür gewappnet zu sein und damit zurecht zu kommen.

 

Die Regeln bei uns im Kinderhaus werden den Kindern erklärt oder gemeinsam mit den Kindern erarbeitet.

Eine Regel, die an das offene Konzept anknüpft, ist das selbstständige An – und Abklammern des eigenen Fotos an das Bild, das für den „Wunschplatz“ (Spielecke, Bistro, andere Gruppe, Turm) vorgesehen ist. Wenn alle Positionen belegt sind, akzeptiert das Kind die Situation anzunehmen und kompromissbereit damit umzugehen. Damit jedes Personal weiß, wo sich die jeweiligen Kinder befinden, ist diese Regel sehr wichtig in unserem Haus.

Das Ritual „Aufräumen“ wird schon in der Krippe durchgeführt. Die Kinder halten sich daran und erleben, dass es gemeinsam Spaß macht.

 

 

Beschwerdemöglichkeit / Beschwerdeleitfaden

Im Zuge der gelebten Partizipation kommt es automatisch vor, dass Beschwerden auftreten. Kinder sollen die Möglichkeit haben sich zu positionieren, sich zu äußern und ihre Gefühle mitzuteilen.

Dies kann durch Sprache, Mimik oder auch Gestik geschehen.

Wir sind stets offen für Beschwerden und nehmen die Ängste und Gedanken der Kinder sehr ernst und versuchen eine Lösung für ihre Beweggründe zu finden.

Dies erfordert von uns Fachkräften Respekt gegenüber dem Empfinden der Kinder und die Einsicht, dass es auch von unserer Seite Fehlverhalten und Verbesserungsmöglichkeiten gibt.

Auf dieser Grundlage erfahren die Kinder, dass sie Beschwerden angstfrei äußern können und ihnen Respekt, Achtung und Wertschätzung entgegengebracht werden.

 

Die Eltern/ Erziehungsberechtigten haben jederzeit die Möglichkeit, sich im persönlichen Gespräch mit den Erziehern auszutauschen, sowie in schriftlicher Form ihre Anliegen, Bedürfnisse oder Wünsche mitzuteilen.

Einmal im Jahr wird eine Elternumfrage durchgeführt.

Mit Beschwerden aller Art (mündlich oder schriftlich) gehen wir stets vertrauensvoll um.

Zusammen wird mit den Eltern/ Erziehungsberechtigten nach einer bestmöglichen Lösung gesucht.

Außerdem besteht die Möglichkeit Anliegen, Bedürfnisse oder Wünsche einem Mitglied des Elternbeirats mitzuteilen. In diesem Falle übernimmt der Elternbeirat die Vermittlungsposition zur Leitung.

 

 

4.Themenbezogene Bildungs- und Erziehungsbereiche

 

Wertorientierung und Religiösität

In unserer gesamten Einrichtung haben wir uns als Ziel für unsere pädagogische Arbeitsweise gesetzt, die Kinder in ihrer Werteorientierung zu festigen. Dazu gehören unter Anderem Rücksichtnahme, Fürsorge, Mitgefühl, Zuneigung, Teilen, Verständnis, Nachhaltigkeit gegenüber Umwelt und Natur im Rahmen der christlichen Werte.

 

Dies wird folgendermaßen umgesetzt:

  • durch Erzählungen, Bilderbücher, Lieder, „Kett“ – und Legearbeiten

  • ganzheitliches Vermitteln von religiösen Inhalten

  • feiern und erleben der kirchlichen Hochfeste, wie Ostern und Weihnachten

  • Beteiligung an den Festen des Kirchenjahres (Fronleichnam, Lichtmess, Aschekreuz..)

  • Besuche durch den Pfarrer in der Einrichtung

  • Gottesdienste

  • Jesus und Heilige als Vorbilder zum täglichen Miteinander im Gruppenalltag (z.B. Teilen

wie St. Martin...)

  • feste religiöse Rituale (Gebetskerze, religiöse Lieder im Morgenkreis, Tischgebet beim Essen...)

 

 

 

 

Emotionalität und soziale Beziehungen und Konflikte

 

Empathie und Perspektivenübernahme

Im Kinderhaus lernen die Kinder die Fähigkeit zu entwickeln, sich in andere Personen hineinzuversetzen, sich ein Bild von ihren Motiven und Emotionen zu machen und ihr Handeln zu verstehen.

 

 

Problemlösefähigkeit

Wir unterstützen die Kinder dabei, in dem wir ihnen Probleme nicht abnehmen, sondern die Kinder ermuntern, selbst nach Lösungen zu suchen. Dazu gehört auch das Lernen aus Fehlern und diese einzusehen.

 

 

Kommunikationsfähigkeit

Kinder lernen sich angemessen auszudrücken, richtige Begriffe, sowie Mimik und Gestik zu verwenden. Sie lernen, andere Kinder ausreden zu lassen, ihnen zuzuhören und bei Unklarheiten nachzufragen.

 

 

Kooperationsfähigkeit

Bei gemeinsamen Aktivitäten, z.B. Mittagstisch decken, über Spiele bis zu Thementagen, AG´s, Projekten, schulvorbereitenden Arbeiten und engmaschiger Kooperation mit der Grundschule, gruppenübergreifenden Arbeiten, agieren sie mit anderen Kindern und Erwachsenen. Sie lernen sich abzusprechen, gemeinsam zu planen, die Absprachen einzuhalten, etwas auszuführen und über ihre Erfahrungen zu sprechen (z.B. situationsorientiert arbeiten).

 

 

Sprache und Literacy

 

Sprachkompetenz ist eine wesentliche Voraussetzung für schulische und berufliche Erfolge, für eine volle Teilhabe am gesellschaftlich-kulturellen Leben. Über die Sprache kann ein Mensch mit seiner Umwelt kommunizieren. Dies geschieht von Anfang an mit Gestik, Mimik und Lauten. In der Interaktion und im „Wechselgespräch“ kann Sprache entfaltet werden. Die Sprache wird aktiv durch das Sprechen und Zuhören erworben.

 

 

Sprachliche Bildung und Förderung zeigt sich wie folgt:

  • sprachanregende Bilderbuchbetrachtungen und Nacherzählungen von Geschichten, Märchen, Erlebnissen

  • mit Kindern in den Dialog zu treten (z.B. Kinderkonferenz)

  • tägliches kommunizieren (z.B. beim Essen, beim Rollenspiel, bei Hilfestellungen, bei Konfliktlösungen usw.)

  • schaffen einer gesprächsanregenden Umgebung (z.B. bekommen die Kinder Zeit für ihr eigenes Spiel, Interesse an Büchern wecken, Schriftkultur erkennen und erste Ansätze entwickeln usw.)

  • Zeit haben für Erlebniserzählungen der Kinder, Gedichte, Fingerspiele, Sprechspiele, Reime...

  • Nonverbale Körpersprache der Kinder verstehen können und diese zu benutzen (Mimik, Gestik des Gegenübers)

  • Dialekt als Heimatgut aufgreifen und leben

  • durch visuelle Symbole, die den Zugang zur Sprache erleichtern (z. B. Symbole am Garderobenplatz / Wo finde ich meine persönlichen Sachen wieder?)

  • durch Sprach- und Lautspiele sowie Singen

 

Kinder mit Migrationshintergrund werden mit dem Beobachtungsinstrument Sismik gezielt beobachtet und erhalten Unterstützung bei Erwerb und Festigung der deutschen Sprache.

 

 

Vorkurs Deutsch

 

Unsere Einrichtung ist verpflichtet eine Sprachstandserhebung bei Kindern im Alter von 3 – 6 Jahren durchzuführen. Diese Überprüfung findet jährlich im Dezember statt. Bei Kindern mit deutscher Muttersprache wird der Beobachtungsbogen „Seldak – Kurzversion“ angewandt. Bei Kindern mit Migrationshintergrund werden die sprachlichen Kompetenzen mit Hilfe des Beobachtungsbogen „Sismik“ dokumentiert.

Wird in der Auswertung der verschiedenen Dokumente ersichtlich, dass ein Kind im Erwerb der deutschen Sprache Unterstützung benötigt, so darf es an dem Vorkurs Deutsch mit Rücksprache der Eltern teilnehmen.

Ebenso werden die Ergebnisse der jährlichen Auswertung dem Landratsamt Tirschenreuth mitgeteilt.

Wurde bei den nächstjährigen Vorschulkindern ein Bedarf ersichtlich, geben wir diese Information der Grundschule weiter.

 

Im Kinderhaus beginnt der Vorkurs bereits für die werdenden mittelgroßen, sowie die werdenden Vorschulkinder. Die Grundschule kommt zu Beginn des letzten Kindergartenjahres als Partner hinzu. In unserer Einrichtung begleitet uns momentan Herr Wolf, der pensionierte Rektor der Grundschule Immenreuth.

 

Die Einheiten, die im Kinderhaus stattfinden, fließen flexibel in die Wochenplanung ein und werden dokumentiert. Diese finden während der Kernzeit und in ihrer gewohnten Umgebung statt. Hierbei ist es uns wichtig die Erlebnisse, die momentane Situation und die Interessen des Kindes aufzugreifen.

 

Diese Einheiten werden unterschiedlich gestaltet. Sie können mit verschiedenen Spielpartnern, in der Vorkurs – Stammgruppe oder durch Einzelbegleitung stattfinden:

  • Bilderbuchbetrachtungen mit benennen von Gegenständen, Kommunikation und Austausch über die Geschichte oder identische Erlebnisse, eigene Handlungen, sowie die des Kindes mit Sprache begleitenden

  • mit Sprache spielen: reime, lautieren, Zugenbrecher, Silben

  • in Rollenspielen: dort wird verstärkt ganz spielerisch kommuniziert, Gegenstände werden benannt, eine soziale Interaktion findet durch Gestik, Mimik und Sprache statt

  • einfache und kurze Lieder singen und wiederholen

 

Auch hier ist wieder das aktuelle Bedürfnis entscheidend (Partizipation).

 

Zusätzlich, jeden Freitag trifft sich die Vorkurs- Stammgruppe, um alltagsorientierte Sprachförderung und Inklusion zu erleben. Ein festes Fachpersonal begleitet diese Gruppe hierbei. Zusätzlich dürfen auch gerne Kinder aus den Gruppen dran teilnehmen.

 

Unsere Ziele hierbei sind:

  • Kinder im Vorkurs in ihrer Sprache- und Literacykompetenz stärken (kompetenzorientiertes Bildungsverständnis)

  • an Bedürfnissen, Kompetenzen und Interessen der Kinder anknüpfen (Kinder als aktive, kompetente Mitgestalter im Zentrum)

  • Mit – und Voneinander lernen der Kinder im Dialog in einer festen Gruppe (Partizipation und Ko-Konstuktion-Bildungsgestaltung mit Kindern im Dialog)

  • ganzheitliches und handlungsorientiertes Sprache lernen (Methodenvielfalt)

  • Kindern und Eltern/Erziehungsberechtigten prozessbegleitend stärkenorientierte Rückmeldung geben (regelmäßige Beobachtung und Dokumentation)

 

Unsere allgemeinen Prinzipien zur Handlungspraxis im Vorkurs Deutsch:

  • Themen werden mehrere Einheiten beibehalten

  • verschiedene themenbezogene und relevante Wörter werden dabei ständig wiederholt und hervorgehoben

  • wann immer möglich, wird mit visuellen Hilfen gearbeitet (Bilder, Poster, Fotos, reale Gegenstände)

  • einsetzen von viel Körpersprache, Gesten, Mimik

  • wenn möglich werden reale Situationen des Kindes oder Gegenstände verwendet, das die Kinder dann leichter einen Bezug zum Alltag herstellen können

  • pro Vorkurseinheit werden mehrerer didaktische Methoden miteinander verknüpft (Bücher, Lieder, Rituale, eine Handpuppe namens Finki und erklärende Bilder sind dabei ein fester Bestandteil)

  • positive, emotional unterstützende Beziehung zwischen Fachkräften und Kindern

  • Verwendung einer reichhaltigen Sprache und verschiedenen Anreizen

  • Angebote werden zwar individuell und situativ gestaltet, aber trotzdem an ein durchdachtes Konzept angelehnt, welches auch mit Herrn Wolf (Grundschule) angeglichen wird.

 

 

Unsere wöchentlichen Vorkurs- Treffen finden immer in Begleitung einer Handpuppe names „Finki“ statt. „Finki“ kann selber noch nicht sehr gut sprechen, sodass die Kinder schnell eine emotionale Beziehung zu ihm aufbauen können, da „Finki“ in einer ähnlichen Situation wie sie selbst ist. Sie versuchen ihm zu helfen, freuen sich auf seine Geschichten und lernen dadurch ganz spielerisch, dass Sprache wichtig ist und vor allem viel Spaß machen kann. DA er noch sehr klein ist, entwickeln die Kinder Verantwortungsgefühl für ihn, dass sie veranlasst genau bei den Angeboten aufzupassen um „Finki“ das neu erlernte im Anschluss zu zeigen.

 

Um zu erreichen, das die Kinder gestärkt und mit vielen neuen sprachlichen Anreizen aus dem Vorkurs gehen, ist eine gute und durchdachte Qualität der Fachkraft- Kind- Interaktion nötig:

 

  • bei Bedarf Hilfestellungen geben, dabei immer ein wertschätzendes Gefühl geben

  • Gespräche vertiefen, Fragen stellen, grammatisch und sinnliches Wiederholen des Erzählten

  • verschiedene, eventuell unbekannte Wörter erklären, mit Hilfe bereits bekanntem Wortschatz, Bildern, Gestik und Wiederholungen

  • offene Fragen, die nicht nur ein Ja oder Nein erfordern

  • sprachliche Begleitung das eigenen Tuns und das des Kindes

  • Fachkräfte zeigen echtes Interesse an der Interaktion

  • genaues Zuhören und interagieren

  • nacherzählen von Geschichten

  • Freude an der Sprachvielfalt vorleben und auf das Kind übergehen lassen

 

 

Sehr wichtig ist uns der enge Kontakt zu den Eltern und Erziehungsberechtigten. Wir informieren sie über die Aktivitäten und geben ihnen Hilfestellungen zur Umsetzung im Alltag.

Um zu gewährleisten, dass auch die fremdsprachigen Elternteile alle notwendigen Informationen erhalten, haben wir auch die Möglichkeiten uns an die derzeitige Flüchtlingshelferin Frau Heindl zu wenden.

 

Ebenso nutzen wir unsere Ressourcen und Kompetenzen im Team. Für einen optimalen Ablauf stehen wir stets im fachlichen Austausch.

 

 

Informations- und Kommunikationstechnik, Medien

 

Informationstechnische Bildung, Medienbildung und Erziehung

  • Kinder werden angeregt zur Wissenseinholung in Lexika, Internet oder Fernsehbeiträgen (Dokumentationen zu bestimmten Themen)

  • CDs zu passenden Themen der Kinder bereitstellen / Umgang mit dem CD-Player

  • Besuch von Fachleuten in unserer Einrichtung zu entsprechenden Themen (Feuerwehr, „Helfer vor Ort“, Polizei)

  • Exkursionen z.B. Feuerwehr, Zahnarzt, Landmaschinen, Bauernhof

 

 

 

Mathematik, Naturwissenschaft und Technik

 

Mathematische-, naturwissenschaftliche- und technische Bildung

  • verschiedene Abzählungen im Alltag (Kinder, Teller, Besteck, Steine...)

  • schaukeln

  • legen mit verschiedenen Materialien

  • kochen

  • Schwerkraft

  • freies Bauen und Konstruieren mit Konstruktionsmaterial in der Freispielzeit (durch regelmäßiges Wechseln des Konstruktionsmaterials gibt es für die Kinder immer neue Anreize und Aufgaben)

  • Erkennen von Formen und Farben und Experimentieren mit diesen

  • Experimentierfreude wecken und unterstützen (z.B. „Haus der kleinen Forscher“). Durch Forscherangebote (Forscherschrank) können die Kinder die vier Elemente erleben (Luft, Wasser, Feuer, Erde/ Ursachen- und Wirkungsprinzip erfassen)

  • Umgang mit Messgeräten aller Art (z.B. Waage mit Gewichten, Messbecher)

  • Mathematische Gegensätze durch die Natur erfahren (z.B. Steine: schwer / leicht, Moos: hart / weich, Baum: klein / groß)

  • regelmäßige Besuche im Wald fördern das räumliche Vorstellungsvermögen

  • erster Umgang mit Zahlen und Mengen z.B. durch Würfelspiele, Zahlentage, Vorschulprojekte

  • Zeitmesser kennen (Uhr, Kalender, Geburtstagskalender) und ein alltäglicher Umgang mit diesen

  • Umgang mit Geld und dessen Wertigkeit erfassen (Einkauf für gesundes Frühstück beim ansässigen Dorfladen, Besuch der Sparkasse / Raiffeisenbank, Kaufladen spielen)

  • Umgang mit Werkzeug (Zerlegen oder etwas zusammen bauen)

 

 

Umwelt

 

Umweltbildung und - erziehung

  • Ressourcen auf der Erde und in der nahen Umgebung wertschätzen lernen

  • lernen von der Natur und vor allem mit der Natur (Gemüse- und Blumenbeete mit den Kindern anbauen und pflegen)

  • tägliche Mülltrennung

  • Lebensräume entdecken, z.B. durch Spaziergänge und Entdeckungstouren

  • Sensibilisierung und Wertschätzung für die Schöpfung Gottes

  • naturnahe Gartengestaltung (Weidenhaus, Sitzsteine, bauen mit Naturmaterialien)

  • ganzheitliche Erziehung

 

 

 

Ästhetik, Kunst und Kultur

 

Phantasie und Kreativität

Kreativität zeigt sich durch Ausdruck im motorischen, sprachlichen, musikalischen und gestalterischen Bereich. Wir stellen den Kindern Material zur Verfügung um eigene Ideen kreativ umzusetzen. Wir ermutigen die Kinder phantasievolle Geschichten zu erzählen, nach eigenen Vorstellungen zu malen oder sich rhythmisch zur Musik zu bewegen.

 

Ästhetische, bildnerische Bildung und Erziehung

  • Wertschätzung der kindlichen Werke

  • Anregen zur Weiterentwicklung bereits erworbener Fähigkeiten

  • Bereitstellung vielfältiger Gestaltungsmaterialien zur Entfaltung der Kreativität

  • Stärkung feinmotorischer Fähigkeiten, z.B. Schneiden, Stifthaltung

  • Freiraum für eigene persönliche Gestaltung mit unterschiedlichsten Materialien

  • Darstellen von Geschichten, Hinführen zum Schauspiel / Theater

  • Gestaltung mit Natur- und Recyclingmaterial

 

 

Kulturelle Bildung und Erziehung

  • Beteiligung am kulturellen Leben in der Gemeinde (z.B. Maifeier, Adventssingen)

  • Kooperation mit der Schule (z.B. Schulfeste, gegenseitige Besuche bei Veranstaltungen)

  • Erleben von kulturellen Veranstaltungen außerhalb / innerhalb der Einrichtung (Kasperltheater, Theater im Umkreis)

  • Exkursionen

 

 

Musik

 

Musikalische Bildung und Erziehung

  • Beteiligung am „Aktionstag Musik“

  • Einsatz von Instrumenten, Instrumentenkunde, Bau von Musikinstrumenten

  • Körperinstrumente, Rhythmische Sprechspiele

  • Singen im Alltag, im Kreis zu Ritualen, bei Festen und Feiern

  • durch Einsatz von Musik zur inneren Ruhe / Entspannung finden

  • Musikempfinden wahrnehmen und dabei etwas zu Papier bringen (Malen nach Musik)

  • Musizieren mit Musikern (Musiker stellen ihr Instrument vor)

  • stets Möglichkeit zum Musik hören, CDs mitbringen

  • unterschiedliche Musikrichtungen kennenlernen

  • durch die Musikalität des Fachpersonals wird Musik nicht nur gelehrt, sondern auch gelebt

 

 

 

Bewegung, Rhythmus, Tanz und Sport

 

Bewegungserziehung und Förderung, Sport

  • im großzügigen Garten erleben die Kinder den Jahreszeitenwechsel und die Veränderung der Bewegungsmöglichkeiten (z.B. Schlittenfahren im Winter auf unserem Rodelberg)

  • Regelmäßige Wald-, Spielplatzbesuche und Spaziergänge

  • Bewegungsfördernde Raumgestaltung mit verschiedenen Ebenen, Platz zum Fahrzeuge fahren

  • angeleitete Turnstunden und freie Turnstunden/ Bewegungsbaustellen an festen Tagen pro Woche mit unterschiedlichen Turngeräten und Themen

  • Möglichkeit während der Freispielzeit in der Turnhalle Fahrzeuge zu fahren, Tanzen zu Musik

  • Bälle- oder Kastanienbad

 

 

Gesundheit

 

Gesundheitserziehung

  • regelmäßige Gartenbesuche

  • Meditationsübungen

  • Turnstunden

  • Täglicher Obstteller in Kindergarten und Krippe

  • Monatliches Kochen/gesundes Frühstück, das gemeinsam zubereitet wird

  • Eigene Körperpflege erfassen und umsetzen (z.B. Nase putzen, Hände waschen, Toilettengang)

  • Tischrituale und Umgangsformen bei Frühstücks- und Mittagstisch lernen

  • Eigene Körpersignale wahrnehmen, erkennen und befriedigen (Müdigkeit, Hunger)

 

 

Lebenspraxis

 

Im gesamten Alltag gibt es viele lebenspraktische Aufgaben, die die Kinder erledigen.

Kinder haben den unbändigen Willen, die Welt zu entdecken. Sie erleben sich selbstwirksam in ihren Aktivitäten.

Der Alltag bietet eine Fülle an Lernsituationen.

Täglich werden die Kinder in Alltagssituationen mit einbezogen, Erwachsene begleiten sie dabei. Den Kindern wird bewusst, dass sie stets selbstständiger werden. Sei es beim Toilettengang, beim Nase putzen, beim alleinigen Essen, beim Händewaschen, beim An – und Ausziehen oder beim Auf – und Abdecken des Tisches, Ordnung halten des Gruppenzimmers (kehren, Regale einräumen, gießen...)

 

 

 

 

5. Bildungspartnerschaft

 

Bedeutung und Prinzipien der Zusammenarbeit mit Eltern

 

 

 

Unter "Elternarbeit" verstehen wir ein gegenseitiges "Sich - Öffnen", um in eine Bildungs- und Erziehungspartnerschaft zum Wohl der Kinder eintreten zu können.

Das bedeutet gegenseitigen Austausch.

Den Weg zu dieser Bildungs- und Erziehungspartnerschaft sehen wir zunächst einmal im gegenseitigen Kennenlernen, im Austausch von Wünschen und Erwartungen und im Mitteilen von Freuden, Ängsten und Sorgen.

 

Die Eltern/ Erziehungsberechtigten werden über die Entwicklung ihres Kindes informiert. Sie werden im Kinderhaus nachhaltig unterstützt und über das Geschehen in der Tageseinrichtung in Kenntnis gesetzt.

 

 

Diese wichtigen Prinzipien erreichen wir durch folgende Aktionen:

 

 

Aufnahmegespräche Eingewöhnungsgespräche Umgewöhnungsgespräche

 

Entwicklungsgespräche Elternabende (z.B. Einführungselternabend)

 

Elternfrühstück einmal im Jahr Tür- und Angelgespräche

 

Gespräche zur Vorbereitung des Übergangs in die Schule Reflexionsgespräche

 

Gespräche zu aktuellen Anlässen und Situationen Themenausstellungen

 

Feste / Feiern jährliche Elternbefragungen Flip Chart

 

die beratende und helfende Mitarbeit des Elternbeirates Elternbeiratssitzungen

 

Elternbriefe Aushänge, Wochenrückblicke (an der Gruppentüre)

 

gemeinsame Wanderungen / Ausflüge

 

 

 

"Sich gemeinsam auf den Weg machen zum Wohl der Kinder!"

Eine gute Elternpartnerschaft und Zusammenarbeit dient dem Wohl der Kinder.

 

 

6. Kooperation und Vernetzung

 

Zusammenarbeit mit der Kirchengemeinde, der Pfarrei und der Kirchenstiftung

 

Wir sind eine katholische Einrichtung, somit ist es für uns selbstverständlich, mit der Kirche und deren Mitglieder zusammenzuarbeiten. Dieses beinhaltet die Gestaltung verschiedener Gottesdienste/ Andachten oder religiöser Feste im Jahreskreis. Dazu gehören die Segnung der Kinder durch Herrn Pfarrer Bruckner; die Besichtigung des Erntedankaltars mit Andacht; St. Martin mit der Organisation und Durchführung des Gottesdienstes, dem Umzug und der dazugehörigen Feier; der Auftritt des Hl. Bischofs Nikolaus im Kinderhaus; die Beteiligung am Adventssingen der Kirchengemeinde; der Besuch von Herrn Pfarrer Bruckner zum Blasiussegen, sowie Aschekreuzauflegung; die Beteiligung an der Fronleichnamsprozession; der Abschlussgottesdienst des Kiga- Jahres und vieles mehr

 

 

Zusammenarbeit mit anderen Einrichtungen und Behörden

 

Kooperation mit der Schule

Gemeinsam mit der Schule wird am Anfang des Kindergartenjahres ein Kooperationsplan erstellt.

Darin enthalten sind z.B. eine gemeinsame Schulstunde, gegenseitige Besuche der Grundschule Immenreuth und der Vorschulkinder. Durch die Schulhausrallye lernen die Vorschulkinder das Schulgebäude und die Lehrer kennen.

 

 

Kooperation mit anderen Einrichtungen/ Behörden

Wir sind eine ausbildende Einrichtung und betreuen während des Jahres Praktikanten aus allgemeinbildenden Schulen (Tagespraktikanten, Wochenpraktikanten) und berufsbildenden Schulen (Kinderpflegepraktikanten, Praktikanten der Fachakademie für Sozialpädagogik).

 

Durch die Ausbildung und Fortbildung des Personals besteht ein reger Austausch mit anderen Kindertagesstätten.

 

Informationen über Erziehungsberatungsstellen und andere familienbegleitende Netzwerke (z.B. Koki) werden weitergegeben in Form von Flyern und Aushängen. Bei Interesse können Sie auch jederzeit Rücksprache mit dem Kinderhauspersonal nehmen.

Eine gute Zusammenarbeit mit Frühförderstellen ist uns sehr wichtig.

 

In unserer Einrichtung besteht die Möglichkeit einen Antrag auf Inklusion/Integration zu stellen. Eltern beantragen bei Bedarf beim Bezirk Oberpfalz den Förderantrag für die Eingliederungshilfe nach § 53 Sozialgesetzbuch XII für die integrative Betreuung. Der von der Einrichtung angeforderte Fachdienst unterstützt und fördert das Kind wöchentlich stundenweise in unserem Haus.

 

Anträge des Jugendamts für Beitragszahlung oder Essenserstattung können u. a. in unserer Einrichtung angefordert werden.

 

Wir arbeiten mit örtlichen und ortsnahen Vereinen zusammen. Hierzu gehört der Obst- und Gartenbauverein (Gartenpflege, Apfelpresse). Kooperation besteht auch mit den Vereinen HVO (Helfer vor Ort) sowie dem Roten Kreuz, Polizei und der Feuerwehr, dem Gesundheitsamt, ortsansässigen Geschäften, der Zahnärztin, Logopäden, Ergotherapeuten, Firma Markgraf, Firma Schinner, Gemeinde, sowie dem SOS-Kinderdorf Immenreuth.

 

 

7. Qualitätsentwicklung und Qualitätssicherung

 

Um die Qualität in unserem Kinderhaus zu gewährleisten, halten wir uns an folgende Rahmenvorgaben:

 

 

Qualitätskonzepte,- strukturen, Leitfäden

 

Strukturen und Konzepte, die unsere Qualität beeinflussen, sind der Personalschlüssel, die Qualität der Ausbildung, die Strukturierung des Betreuungsablaufes (Standarts) und die Raumgestaltung. Die Interessen, Bedürfnisse und Sichtweisen der Kinder und ihrer Familien werden berücksichtigt.

Nicht nur die Strukturen und Konzepte beeinflussen unsere Qualität der Einrichtung, sondern auch die Prozessqualität. Diese beinhaltet die Interaktion des pädagogischen Personals innerhalb des Teams, mit den Kindern und deren Eltern.

Unser pädagogisches Alltagshandeln und dessen Reflexion orientieren sich am Bayerischen Bildungs- und Erziehungsplan.

 

 

Sozialraumanalyse

 

Unser Kinderhaus liegt in einer ländlichen Region. Meist leben in der näheren Umgebung Familienangehörige.

Zudem ist das SOS-Kinderdorf Nordoberpfalz im Ort beheimatet.

Ein Bahnhof, Baxi und auch ein Busbahnhof ermöglichen Verkehrsanbindungen (Bayreuth, Marktredwitz, Nürnberg oder Hof)

Trotz der ruhigen Ortschaft und Lage sind Industrie und Landwirtschaft, sowie verschiedene Versorgungsmöglichkeiten vorhanden. Das trägt zu einem aktiven Dorfleben bei.

 

 

Projektbeteiligung

 

In regelmäßigen Abständen beteiligen wir uns an verschiedenen Projekten, (z.B. Aktionstag Musik in Bayern). Hier kommen alle Gruppen, sowie eine Klasse der Grundschule zusammen, um gemeinsam zu musizieren.

Unsere Einrichtung hat Zertifikate durch die Teilnahme an folgenden weiteren Projekten „Jolinchen“ und „Haus der kleinen Forscher“ erhalten.

 

 

 

Konzeptionsentwicklung und Fortschreibung

 

Die Konzeption ist Grundlage für unsere pädagogische Arbeit. Durch pädagogische Prozesse ist diese ständig zu erneuern und auch einmal im Jahr zu aktualisieren.

 

 

Gesetzliche Grundlagen

 

Für unsere Arbeit sind zahlreiche Gesetze von Bedeutung. Aus diesen leitet sich unser Auftrag ab.

 

Unter anderem sind diese Gesetze im BayKiBiG, Bayerischen Bildungs- und Erziehungsplan (BEP), SGB III, SGB XII, sowie weiteren einschlägigen Gesetzesvorlagen wie z.B. dem Infektionsschutzgesetz (IfSG), dem Datenschutzgesetz, der Lebensmittelhygieneverordnung (LMHV) etc. zu finden.

 

Unser Kinderhaus ist qualifiziert mit einer Sicherheitsbeauftragten. Ihre Aufgaben sind es, in regelmäßigen Abständen und in Absprache mit der Leitung die Sicherheit unserer Einrichtung zu gewährleisten. Dazu zählt z.B. die Kontrolle der Gartenspielgeräte.

Um in Notfällen und bei Gefahren Erste Hilfe leisten zu können, frischen wir alle zwei Jahre den Ersthelferkurs auf. Das gesamte Personal nimmt daran teil.

 

 

Schutzauftrag §8A VIII mit Handlungskonzept und Leitfaden

 

Wohl des Kindes (Schutzauftrag)

Beim Schutzauftrag unterliegen und setzen wir die Regelungen der Umsetzung und der Verpflichtung gemäß § 72a SGB VIII.

Dies setzen wir wie folgt um:

 

 

Kinderschutz

Nach § 8a Sozialgesetzbuch sind wir verpflichtet, bei Gefährdung eines von uns betreuten Kindes eine Gefährdungseinschätzung in folgenden Bereichen vorzunehmen und gegebenenfalls auch mit der insofernen Fachkraft des zuständigen Jugendamtes Tirschenreuth zusammenzuarbeiten.

 

Die Bereiche der Gefährdung des Kindeswohls sind:

 

  • erhöhtes Entwicklungsrisiko

  • Suchtgefährdung

  • körperliche und seelische Vernachlässigung

  • seelische Misshandlung

  • körperliche Misshandlung

  • sexualisierte Gewalt

 

 

 

Aufgabe der Kinder- und Jugendhilfe ist es, Kinder und Jugendliche davor zu bewahren, in ihrer Entwicklung durch Vernachlässigung und Missbrauch elterlicher Rechte Schaden zu erleiden. Der Rechtsträger hat sich verpflichtet, in seiner Einrichtung den Schutzauftrag zu erfüllen. Er stellt auch sicher, dass das Personal den Schutzauftrag in angemessener Weise und mit Sorgfalt wahrnimmt.

 

Eine Selbstverständlichkeit in unserer Einrichtung ist es, dass wir bei einer plötzlichen Erkrankung oder einem Unfall die Eltern benachrichtigen. Dafür ist es notwendig, dass mindestens eine Bezugsperson immer telefonisch erreichbar ist.

 

Bei Anzeichen einer Kindeswohlgefährdung liegt es in unserer Verantwortung, eine zum Wohle des Kindes angemessene Hilfe anzubieten bzw. das Kind vor weiteren Gefährdungen zu schützen. Hierbei ist eine Möglichkeit, eine „insoferne erfahrene Fachkraft“ hinzuzuziehen.

 

Zu den täglichen Aufgaben in unserem Alltag zählt die Sorge um jedes einzelne Kind. Durch unsere Beobachtung und Dokumentation anhand einer Gefährdungsbeurteilung sehen wir, wenn das Wohlergehen und die Entwicklung eines Kindes gefährdet sind. Ebenso nimmt auch jedes Mitglied unseres Hauses an einer Fortbildung „Sexueller Missbrauch“ teil.

Ein gutes Befinden hierfür ist Voraussetzung, dass die kindlichen Lern- und Entwicklungsprozesse gelingen. Ist dies nicht der Fall, weisen wir die Eltern auf Gesundheitshilfen, Beratungen und Familienhilfen (z.B. „Koki“) hin. Werden diese Hilfen nicht in Anspruch genommen, sind wir verpflichtet bei weiterer Gefährdung, dieses sofort dem Jugendamt zu melden.

Bitte zögern sie nicht, uns bei Problemen (auch psychische und Suchterkrankungen) anzusprechen. Wir haben jederzeit ein offenes Ohr und bieten Ihnen unsere Hilfe an.

 

 

Beobachtungs- und Dokumentationsinstrumente

 

Wir arbeiten in unserem Kinderhaus mit verschiedenen Dokumentationssystemen. Folgend werden diese erläutert.

 

An jeder Gruppenwand ist ein Wochenrückblick angebracht. Dort kann jederzeit nachgelesen werden, was die jeweilige Gruppe beschäftigt und an welchem Thema sie momentan arbeitet. Dieser Rückblick wird von jeder Gruppe unterschiedlich gestaltet.

 

Jede Gruppe ist im Besitz eines eigenen Tablets. Damit wird das Beobachtungsdokument des Kinderhauses „Stepfolio“ durchgeführt. Dieses beinhaltet Portfolio, sowie EDP, Perik und Seldak für die verschiedenen Altersstufen.

Hinzu kommen die Beobachtungen Sismik und der Kurzbogen Seldak und eigens erarbeitende Dokumentationen/ Gruppensituationen/ Beobachtungen.

 

In der Krippe kommt auch eine Bildungs-/Lerngeschichte hinzu, die einmal im Jahr geschrieben wird. Der „Beller und Beller – Beobachtungsbogen“ wird situativ erarbeitet.

Die Entwicklung jedes Kindes wird in einem Portfolio – Ordner festgehalten. Dieser Ordner ist für alle Kinder jederzeit zugänglich. Auch die Familie jeden Kindes hat stets Einblick darin.

Ebenfalls wird die Eingewöhnung eines Krippenkindes beobachtet und dokumentiert.

 

 

Kommunikationsstruktur

 

In regelmäßigen Teamsitzungen und Teamgesprächen wird unser Alltag im Kinderhaus geplant.

Dazu trifft sich das Personal der gesamten Einrichtung. Wenn nötig, werden auch Sitzungen im Kleinteam (Kindergarten und Krippe) durchgeführt.

Diese Sitzungen werden protokolliert und reflektiert.

 

Bedarfsabhängig findet zusätzlich zu den Teamsitzungen ein Jourfix statt. Hier treffen sich die Gruppenleitungen mit der Leitung.

 

Einmal jährlich findet ein Planungstag statt. Hier wird das kommende Kinderhausjahr besprochen, geplant und organisiert.

 

 

Befragungen / Evaluation / Reflexion

 

Anhand eines Bogens wird eine jährliche Elternbefragung durchgeführt. Die Auswertung wird dokumentiert und öffentlich im Kinderhaus zur Ansicht bereitgestellt.

 

Jährlich gibt es durch das Landratsamt eine Überprüfung (Statistik). Durch die Gemeinde findet in regelmäßigen Abständen eine Bedarfsumfrage statt.

In Teambesprechungen reflektieren wir vergangene Aktivitäten und halten dabei Positives wie Negatives fest für nachfolgende Planungen.

 

Das Personal nimmt regelmäßig an verschiedenen Fort - und Weiterbildungen teil.

 

 

Beschwerdemanagement mit Leitfaden

 

In unserer Einrichtung ist es uns wichtig, dass sowohl die Eltern als auch die Kinder ihre Wünsche, Bedürfnisse und auch ihre Bedenken äußern können. Diese Gefühle und Wünsche nehmen wir ernst und gehen wertschätzend damit um. Die Eltern haben in den jährlichen Elterngesprächen, sowie in den täglichen Tür- und Angelgesprächen die Möglichkeit auf das Fachpersonal zuzugehen und das Gespräch zu suchen. Nicht zuletzt können sich die Eltern bei Feiern und Festen oder auch im Rahmen des Elternbeirats beteiligen.

Die Kinder haben im täglichen Miteinander immer die Möglichkeit ihre Gefühle, Wünsche und Sorgen dem Fachpersonal durch Gespräche mitzuteilen. Dies ist besonders für die Persönlichkeitsentwicklung von großer Bedeutung.

Im alltäglichen Zusammensein unterstützen wir dies durch verschiedene Angebote wie z. B. Bilderbücher, Spiele oder auch durch regelmäßige Kinderkonferenzen.

Eltern können im direkten Gespräch mit dem Gruppenpersonal oder der Leitung das Gespräch suchen. Des Weiteren besteht die Möglichkeit, den Elternbeirat einzubeziehen oder eigene Anliegen in der jährlichen Elternbefragung zu äußern.

 

 

 

Personalentwicklung, Mitarbeiterqualifikationen, Fortbildungen

 

Das pädagogische Personal, seine Qualifikationen und die damit verbundenen Fachkompetenzen sind eine wichtige Ressource unserer Einrichtung. Dementsprechend wird ein großer Wert auf die Qualifizierung des Personals gelegt, da jede der Fachkräfte Bestandteil der Qualität ist. Zur Qualitätssicherung unseres Hauses tragen die Fortbildungen, die die Qualifikation des pädagogischen Personals sichern, verbessern und erweitern bei.

Daher sind regelmäßige Fortbildungsmaßnahmen unserer Mitarbeiter sowohl in Form von internen als auch externen Fortbildungen und Tagungen unerlässlich für eine gute Bildungs- und Erziehungsarbeit in unserer Einrichtung.

 

 

8. Öffentlichkeitsarbeit

 

Unser Kinderhaus engagiert sich am aktiven Dorfleben, indem es bei öffentlichen Veranstaltungen präsent ist, durch z.B. Kinderschminken, Adventssingen, Maifeier, Fronleichnam, etc.

 

Internetauftritt

Wir geben einen Einblick in unsere Einrichtung unter anderem durch unsere Internetseite. Diese wird stetig auf den aktuellen Stand gebracht. Elternbriefe, sowie Termine können dort beispielsweise aufgerufen werden.

Aktionen des Kinderhauses werden ebenso auf der Homepage der Pfarrei Herz-Jesu Immenreuth veröffentlicht.

 

PR – Auftritt

Aktionen unserer Einrichtung werden in regelmäßigen Abständen in den örtlichen Zeitungen abgedruckt. Diese Aktionen sind z.B. Gottesdienste, der Besuch der Polizei oder Projekte aller Art.

 

 

9. Quellenverzeichnis & Impressum

 

Verwendete Literatur

  • Der Bayerische Bildungs- und Erziehungsplan für Kinder in Tageseinrichtungen bis zur Einschulung, Bayerisches Staatsministerium für Arbeit und Sozialordnung, Familien und Frauen, Staatsinstitut für Frühpädagogik München, Cornelsen Verlag, 5. erweiterte Auflage

  • Fachwörterbuch für Erzieherinnen und pädagogische Fachkräfte, Knut Vollmer, Herder Verlag Freiburg-Basel-Wien

  • Fortbildungsunterlagen, Qualifizierung Krippenpädagogik, Karin Unger u. Christine Hagemann, August 2015

  • Fortbildungsunterlagen, Qualifizierte Leitung, Juni 2018

  • Unterlagen der Weiterbildung zur Fachkraft für Kindertagesstätten zum Thema „insofern erfahrene Fachkraft“, 2013/2014

 

Impressum

Die Konzeption wurde im Team des Kath. Kinderhauses Herz- Jesu Immenreuth erarbeitet. Alle Inhalte sind urheberrechtlich geschützt.

 

Immenreuth, den 02.04.2020